Radio Temeswar

BMI-Gelder für die Deutschen in Rumänien

Vertreter des deutschen Bundesinnenministeriums und der deutschen Minderheit in Rumänien kamen vergangene Woche zusammen um über die finanzielle Unterstützung aus Deutschland zu beraten. Diese Sitzung findet jährlich statt und ist unter dem Namen Jahresplanungskonferenz bekannt. Die Deutsche Bundesrepublik stellt jährlich eine gewisse, nicht unbedeutsame Summe zur Verfügung um herzulande sowohl Sozialeinrichtungen als auch Forumsnahe Wirtschaftsstiftungen und die Jugendarbeit im Rahmen der Deutschen Minderhet zu fördern. 

Durch diese finanzielle Stütze wird zum einen gewährleistet, dass kleine und mittelständische Unternehmer eine kostengünstige Finanzierung für Existenzgründung und Ausbau zur Verfügung steht, andererseits deckt ein Großteil der Gelder die Kosten der Alterheime, Sozialstationen und Kantinen für die deutsche Gemeinschaft in Rumänien. Ein kleiner Teil der Finanzierung gillt der Jugendarbeit und den gemeinschaftsfördernden Maßnahmen. Ein Beitrag von Astrid Weisz.



In diesem Jahr übernimmt die Vorsitzende des Demokratischen Forums der Banater Jugend, Alexandra Bandur auch den turnusmäßigen Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen in Rumänien. Das bedeutete für die 22-jährige Alexandra Bandur zunächst einer sehr schwierigen Diskussion beizuwohnen. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendorganisationen – kurz ADJ – ist dem Bundesministerium des Inneren nämlich noch Abrechnungen aus den vergangenen Jahren schuldig geblieben. Das führte in diesem Jahr zunächst dazu, dass die Zuwendung von 45 Tausend Euro auf 30 Tausend reduziert wurde. Genaueres über diesen Missstand erfuhr von der ADJ-Vorsitzenden Alexandra Bandur, meine Kollegin Astrid Weisz.

02.13. JPK 2012 - 1  


02.13. JPK 2012 - 2  


 Astrid Weisz, Temeswar, 13.02.2012
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