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Schultrickserei in Rumänien

Das Beste für ihr Kind war einem Elternpaar aus der rumänischen Hauptstadt Bukarest gerade gut genug. Und das beste für das Kind war – völlig bizarr – die Scheidung der Eltern – und das ganz ohne Ehekrach. Doch auf diesem Weg konnte sich die Mutter wieder problemfrei am Wohnsitz ihrer eigenen Eltern anmelden – und damit ihr Kind in eine andere Schule schicken als ursprünglich vorgesehen – in eine Schule mit erheblich besserem Ruf. Das ist seit Neuestem auf legalem Weg in Rumänienn nicht mehr möglich. Denn eine neue Regierungsvordnung besagt: Ein Kind muss in der nächstgelegenen Grundschule angemeldet  werden. Weshalb die Eltern dagegen Sturm laufen und die Neuregelung trickreich umgehen – darüber erkundigte sich in West-Rumänien der bundesdeutsche Journalist Thomas Wagner.


04.19. Schultrickserei in Rumaenien  


 Thomas Wagner, Temeswar, 19.04.2012
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