Radio Temeswar

Rumänische Geschichte auf 1600 Quadratmeter

Es war eine Wende. Eine Wende zum Guten.
In Deutschland kam sie am 9.11. 1989 mit dem Fall der Mauer. In Rumänien brach sie zwischen dem 16. und 27. Dezember des gleichen Jahres ein – 150 000 Temeswarer stürzten das kommunistische Regime Ceausescus. - Das zeigt die Ausstellung der „Gedenkstätte der Revolution in Temeswar“, die die Aufarbeitung der kommunistischen Zeit fordert. So weit so gut, wäre da nicht die Ahnungslosigkeit der Temeswarer über den Standort der Gedenkstätte. Von der Strada Emanoil Ungureanu Nummer 8 am Domplatz, zogen sie in eine Kaserne, in eine noch nicht benannte Straße neben der Kunst Universität. 
Judith Schein fand nach langem Suchen den neuen Standort des Zentrums und begab sich dann mit Hilfe von Traian Orban, auf die Spuren der Rumänischen Revolution in Temeswar. 

Museologin, Übersetzerin und Mitarbeiterin des Zentrums, Adina Abruda mit dem Leiter der Stiftung "Memorialul Revolutiei din Timisoara", Traian Orban.



Ein unrenovierter Ausstellungsraum in der alten Kaserne. 







11.13.Revolutionsmuseum  


 Judith Schein, Temeswar, 13.11.2012
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