Allgemein Deutsche Zeitung für Rumänien

Altbischof Christoph Klein erhielt österreichisches Ehrenkreuz

„Die Republik Österreich ehrt einen Theologen für sein Ringen um die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie und kirchlicher Praxis, von kulturwissenschaftlicher Analyse und politischem Handeln, von landeskundlicher Kompetenz und gesellschaftlicher Verantwortung und dies in einer Kulturlandschaft zwischen Morgenland und Abendland, die in Geschichte und Gegenwart mit Österreich eng verbunden waren und ist.“ Das Zitat stammt aus der Laudatio, die Ministerialrat im Bundeamt für Unterricht, Kunst, Kultur und Kirchen, Prof. Dr. Karl Schwarz, anlässlich der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse an Bischof emeritus D. Dr. Christoph Klein hielt. Die würdevolle Feier fand am Donnerstag im Festsaal des Bischofshauses im Beisein zahlreicher Gäste statt. Das Ehrenkreuz angesteckt und die Verleihung durchgeführt hat der österreichische Botschafter in Bukarest Dr. Michael Schwarzinger.

„Die Republik Österreich ehrt einen Theologen für sein Ringen um die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie und kirchlicher Praxis, von kulturwissenschaftlicher Analyse und politischem Handeln, von landeskundlicher Kompetenz und gesellschaftlicher Verantwortung und dies in einer Kulturlandschaft zwischen Morgenland und Abendland, die in Geschichte und Gegenwart mit Österreich eng verbunden waren und ist.“ Das Zitat stammt aus der Laudatio, die Ministerialrat im Bundeamt für Unterricht, Kunst, Kultur und Kirchen, Prof. Dr. Karl Schwarz, anlässlich der Verleihung des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse an Bischof emeritus D. Dr. Christoph Klein hielt. Die würdevolle Feier fand am Donnerstag im Festsaal des Bischofshauses im Beisein zahlreicher Gäste statt. Das Ehrenkreuz angesteckt und die Verleihung durchgeführt hat der österreichische Botschafter in Bukarest Dr. Michael Schwarzinger.

Die Entschließung, D. Dr. Christoph Klein, diese Auszeichnung zu verleihen, hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer am 4. Juli 2012 unterzeichnet. Die Anregung hierfür war von der Evangelischen Kirche in Österreich ausgegangen, Claudia Schmied, die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur habe sich das Anliegen dann zu eigen gemacht, sagte Ministerialrat Dr. Schwarz. Die Ehrung für Dr. Klein sei „der Dank der Republik Österreich für die Pflege der ausgezeichneten Beziehungen zwischen Österreich und Siebenbürgen, und dies in vielfältiger Weise auf der Ebene der Kirchen, der theologischen Ausbildung und Wissenschaft sowie der Bürgergesellschaft,“ so der Laudator. Dieser war, verriet Bischof Klein in seiner Dankesrede, sein Kollege gewesen, als er im Studienjahr 1987-1988 eine Gastprofessur am Lehrstuhl für Systematische Theologie der Evangelischen Fakultät der Universität Wien inne hatte.

Der emeritierte Bischof D. Dr. Klein habe „Glauben bezeugt und Hoffnung gelebt“ und sei ein Vorbild für die Evangelische Kirche A.B. in Rumänien, die durch die Verleihung dieser hohen Würdigung mit geehrte werde, sagte Bischof Reinhart Guib in der Begrüßung. Zur Feierstunde angereist war auch eine Delegation der Evangelischen Kirche in Österreich unter Leitung deren Bischof, Prof. Dr. Michael Bünker, und Oberkirchenrätin Dr. Hannelore Reiner. Die Verleihung des Ehrenkreuzes sei ein Dank der Republik Österreich für das Wirken eines Bischofs für das öffentliche Leben, für das Zusammenleben in einer zunehmend multireligiös und multikulturell werdenden Gesellschaft, sagte Bischof Dr. Bünker. In dieser habe Bischof Klein sich besonders verdient gemacht um die Kultur der Versöhnung und die bedeutet, „Fremdes zu ertragen, was uns Menschen genetisch nicht mitgegeben ist“, den Christen aber anvertraut wird. „Versöhnung ist eine Arbeit, aber auch eine Wisssenschaft und auch eine Kunst“, so Dr. Bünker.

Die Verleihung der Ehrewürde fand wenige Tage statt, nachdem Dr. Klein sein 75. Lebensjahr erfüllt hatte. In seinen Dankesworten knüpfte der Geehrte an den Film „Wilde Erdbeeren“ von Ingmar Bergmann an und stellte sich die Frage, was das Ausschlaggebende für diese Würdigung gewesen war. Seine Antwort: Es seien die wirklich gelungenen Begegnungen gewesen, die Menschen, Kirchen und Länder verbinden und bereichern. 


 Hannelore Baier, Hermannstadt, 04.12.2012
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