Banater Zeitung

Temeswarer Michelangelo-Brücke angehoben

Strecke wird Mitte September teilweise für den Verkehr geöffnet

Die Fahrbahnplatte der Michelangelo-Brücke in Temeswar ist vor Kurzem angehoben worden. Somit können die Bauarbeiter überprüfen, in welcher Lage sich die im Jahr 1970 errichtete Brücke befindet bzw. welche Arbeiten hier durchgeführt werden müssen. Die Brücke, die die Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Universitätscampus herstellt, ist die breiteste Brücke in Temeswar und wiegt ungefähr 360 Tonnen. Die Platte wurde innerhalb von drei Tagen um etwa 60 Zentimeter angehoben. Nun können die Arbeiter mit der Festigung der Brückenstruktur fortfahren.

Die Bauarbeiten an der Michelangelo-Unterführung haben im April begonnen und sollen bis Ende kommenden Jahres zu Ende geführt werden. Nach der Fertigstellung soll der Verkehr in diesem Stadtteil erheblich entlastet werden, verspricht die Kommunalverwaltung. Gleichzeitig wird der Michelangelo-Boulevard auf vier Spuren ausgebaut. Die Baukosten der 600 Meter langen Unterführung betragen 70 Millionen Lei, wobei 98 Prozent davon EU-Gelder darstellen. Wegen den Bauarbeiten wurde der Verkehr aus diesem Stadtteil umgeleitet, allerdings kündigte der Vizebürgermeister Dan Diaconu an, dass die Strecke bereits Mitte September teilweise für den Verkehr geöffnet wird. Laut Kommunalverwaltung verliefen die Bauarbeiten bisher termingerecht.


Temeswar: Die Bauarbeiten an der Michelangelo-Unterführung sind in vollem Gange. Die Brückenstruktur wird zur Zeit gefestigt.
Foto: Zoltán Pázmány

Lesen Sie den vollständigen Beitrag darüber in der Banater Zeitung von morgen, den 14.08.2013.
 Raluca Nelepcu, Temeswar, 13.08.2013
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