Radio Temeswar

Deutsche Wirtschaftsdelegation auf West-Rumänien-Besuch

Eine deutsche Wirtschaftsdelegation unternahm Ende vergangenen Monats eine Erkundungsreise duch´s Banat. Mit dabei waren der Wirtschaftsrefferent der deutschen Botschaft in Bukarest und der Korrespondent für Rumänien, Moldau und Bulgarien sowie Bukarester Büroleiter der deutsche Bundesstelle für Außenhandelsinformationen. Die beiden bundesdeutschen Wirtschaftsvertreter begleitete auf ihrem West-Rumänien-Besuch das Wirtschaftsmagazin von Radio Temeswar.

Sebastian Gromig belegt seit weniger als einem Jahr die Stelle des Wirtschaftsreferenen an der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Bukarest. Um die genaue Situation der deutschen Investitionen in den verschiedenen Standorten zu dokumentieren, bereist der junge Diplomat das Land und nimmt Gesprächstermine wahr. Der Wirtschaftsrefferent kam in diesem Monat nach West-Rumänien. Als estes stand auf dem Besuchsprogramm die Besichtigung des Expo-Geländes in Arad sowie ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der örtlichen Industrie- und Handelskammer. Auf dem Gelände von Expo Arad International nahm Wirtschaftsrefferent Gromig nebst seinem ungarischen Amtskollegen an der Eröffnung einer Baumesse teil.



Die Erkundungsreise ging im Kreis Arad weiter. In der Kleinstadt Sanktanna nahm der deutsche Wirtschaftsrefferent an der Einweihung der Agrarmanufaktur eines banatschwäbischen Rückkehrers teil. Johann Henger ist als Rentner aus Deutschland zurück in seine Geburtsortschaft gekehrt und eröffnete sich eine Agrarpansion mit Backstube und einem Obstgarten. Der Deutsch-Rumänische Wirtschaftsverein Arad beabsichtigt, in Sanktanna eine Klasse nach dem dualen Berufsausbildungssysthem im Bereich der Landwirtschaftsmechanik einzuführen. Der Wirtschaftsrefferent der deutschen Botschaft besichtigte das Gelände der Landwirtschaftsschule und führte Gespräche mit Stadtverwaltung und Schulleitung. Sebastian Gromig unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung, die die Deutsche Botschaft der dualen Berufsausbildung in Rumänien zuschreibt.



Auf dem Besuchsprogramm standen desweiteren Werkbesichtigungen deutscher und österrichischer Unternehmer vor Ort sowie ein Gespräch mit den Mitgliedern des deutsch-rumänischen Wirtschaftsvereins Arad. Das Treffen fand beim Sitz eines Arader Unternehmens statt, das im Auftrag der Muttergersellschaften elektrische Modelleisenbahnen herstellt. Sebastian Gromig ging dabei auch auf die Zuständigkeiten ein, die seine Tätigkeit innerhalb der deutschen Botschaft beinhaltet.Der deutsch-rumänische Wirtschaftsverein Arad zeigte sich als Gastgeber zufrieden mit dem gebotenen Besuchsprogramm, so der Vorsitzende Manfred Engelmann. Positiv fasste die Schlussfolgerungen des Besuchs auch der Wirtschaftsrefferent der deutschen Botschaft zusammen. Sebastian Gromig nimmt dabei einiges mit nach Bukarest.



Wirtschaftsrefferent Gromig besuchte am zweiten Tag seines West-Rumänien-Besuchs die Stadt Temeswar. Besichtigt wurde das Engineuren-Entwicklungszentrum eines großen Konzerns, wo mehrere Hight-Tech-Modelle im Bereich der Automotive entwortfen und entwickelt werden. Angesprochen wurde dabei der aktuelle Stand der dualen Berufsausbildung nach deutschem Modell in Temeswar, ein Projet, das bereits vor zwei Jahren auf Initiative des deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat eingeleitet wurde. Die Gesprächsrunde wurde am Mittag im Temeswarer Stadtzentrum weiter geführt. Innerhalb eines Treffens bei der Agentur für Regionalentwicklung wurden die Perspektiven der wirtschaftslichen Entwicklung WestRumäniens angesprochen. Wirtschaftsrefferent Gromig begleitete während seiner Dokumentationsreise der Korrespondent für Rumänien, Moldau und Bulgarien der deutschen Bundesstelle für Außenhandelsinformationen GTaI, Michael Marks. Ein volles Besuchsprogramm, notierbare Fakten und erfreuliches zu berichten aus einer Region, die wirtschaftlich bereits viel erreicht hat und dennoch auch weiterhin wachsen kann, so auch die Schlussfolgerung des Wirtschaftsrefferenten der deutschen Botschaft in Bukarest, Sebastian Gromig.



Germany Trade & Invest kurz GTAI ist die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing. Sie vermarktet den Wirtschafts- und Technologiestandort Deutschland im Ausland, informiert deutsche Unternehmen über Auslandsmärkte und begleitet ausländische Unternehmen bei der Ansiedlung in Deutschland. Die Gesellschaft verfügt über ein weltweites Auslandsnetz von Mitarbeitern. Dazu gehört auch das Büro in Bukarest, das für Rumänien, Bulgarien und Republik Moldau zuständig ist. Das Büro leitet seit wenigen Monaten Michael Marks. Raluca Nelepcu und Adi Ardelean führten dabei folgendes Gespräch mit ihm.



Fotos: der Verfasser

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 Adrian Ardelean, Arad und Temeswar, 20-21.03.2014
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