Radio Temeswar

Die Wirtschaftmeldungen der Woche - 17.09.2015

Die Wirtschaftsmeldungen der Woche beinhalten Veranstaltungen der deutsch-rumänischen Wirtschaftsinstitutionen, Indikatoren zur Wirtschaft Rumäniens sowie die aktuellen Wechselkurse. Lesen und hören Sie hier mehr dazu!



Das Wirtschaftsmagazin hören Sie bei Radio Temeswar, ihrer Sendung in deutscher Sprache - jetzt mit den Wirtschaftsmeldungen dieser Woche:

Die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer aus Bukarest organisiert heute in einer Woche, am 24. September, einen Bayerischen Stammtisch in Temeswar. Gastgeber ist das Savoy-Hotel in der Tudor-Vladimirescu-Zeile. Seine Teilnahme bestätigte der Ministerialrat für Internationalisierung, Europa und Messewesen im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Martin Grossmann. Im Vorfeld des Stammtisches wird am Vormittag der Workshop „Invest in Digital Bavaria“ ausgetragen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Veranstalter bitten um eine kurze Anmeldung bis einschließlich morgen.

Das Oktoberfest kommt heute in einer Woche, am 24. September, nach Temeswar. Gastgeber ist der deutschsprachige Wirtschaftsclub Banat und Austragungsort: ein Riesenzelt auf dem Parkplatz vor der Iulius-Mall. Außer Bier und spezifischen Grillspezialitäten gibt es auch die traditionelle Oktoberfestmusik, die durch mehrere Künstler, Bands und DJ-s zu Gehör kommt. Zu den Highlights des Events gehören neben zahlreichen Wettbewerben in Bier-trinken: der Schönheitswettbewerb Miss Oktoberfest am 1. Oktober sowie die Krönung des Oktoberfestkönigs am letzten Veranstaltungstag, am Sonntag, den 4. Oktober.

Der deutsche Wirtschaftsclub Ungarns ist am 9. und 10. Oktober Gastgeber der 4. Konferenz der deutschen Wirtschaftsclubs in Mittel- und Südost-Europa. Zur Diskussion stehen in Budapest aktuelle Themen, die die Wirtschaftsclubs betreffen, insbesondere vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftsbeziehungen, bei technischen Entwicklungen und auf dem Arbeitsmarkt bzw. in der Berufsausbildung. Angesprochen werden unter anderem die Abwanderung von qualifizierten Arbeitskräften, die Reformen im Bildungswesen und die Bedeutung von Cybersicherheit sowie die Herausforderungen in der nationalen und europäischen Sicherheitspolitik. Zum Abschluss der Konferenz wird das alljährliches Oktoberfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Ungarns in Budapest eröffnet. Die Vorgängerkonferenzen der deutschen Wirtschaftsclubs in Mittel- und Südost-Europa wurden in Kiew, Berlin und Hermannstadt ausgetragen.

Wirtschaftsindikatoren für Rumänien von der deutschen Außenhandelskammer in Bukarest:

Die rumänischen Exporte stiegen zur Jahreshälfte um 12,4% im Vorjahresvergleich auf 4,7 Milliarden EUR. Es war der größte Wachstumsrhythmus der letzten 18 Monate. Im gesamtem ersten Halbjahr stiegen die Exporte um 6% auf 27 Milliarden EUR, besonders durch die starke Nachfrage aus den EU-Staaten. Die Importe wuchsen in den ersten sechs Monaten schneller als die Exporte: um 7% auf 30,3 Milliarden EUR. Somit belief sich das Handelsdefizit Rumäniens auf mehr als 3 Milliarden EUR. 
Der Umsatzanstieg im Einzelhandel belief sich im ersten Halbjahr auf 5% gegenüber derselben Vorjahreszeitspanne. Grund dafür war hauptsächlich der Verkauf von Lebensmitteln, der ein Plus von 22% verzeichnete. 
Die Industrieproduktion wuchs im zweiten Quartal mühsam, so dass im ersten Halbjahr ein Wachstum von nur 2,3% zu verzeichnen war. Am meisten wuchs die verarbeitende Industrie, während die Förderindustrie im negativen Bereich lag. 
Auch die Baubranche verzeichnete ein Wachstum von 10% gegenüber dem ersten Halbjahr 2014. Am stärksten wuchs der Wohnungsbau. 2014 war für diese Branche das schlechteste der letzten sieben Jahre. 
Die ausländischen Direktinvestitionen wuchsen im ersten Halbjahr weiter und beliefen sich Ende Juli auf 1,7 Milliarden EUR, um fast 40% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Kapitalbeteiligungen erreichten 943 Millionen EUR, die Darlehen innerhalb der Unternehmensgruppe 716 Millionen EUR. 
Die rumänische Wirtschaft insgesamt wuchs im zweiten Quartal dieses Jahres um 0,1% gegenüber dem ersten Quartal und um 3,2% gegenüber dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres.

Hier auch die aktuellen Wechselkurse: 

Die Nationalbank Rumäniens legte am heutigen 17. September folgende Referenzkurse fest: Ein Euro wurde mit 4Lei42 quotiert – genauso wie gestern und wie vergangene Woche – und ein US-Dollar mit 3Lei91 – 2 Bani weniger als gestern und 4 Bani weniger als vergangene Woche. Der Referenzkurs für einhundert ungarische Forint lag heute Mittag bei 1Leu41 und für ein Hundert serbische Dinar bei 3Lei68. Ein Gramm Gold wurde heute auf 140 Lei und 53 Bani geschätzt – rund 10 Bani mehr als gestern bzw. rund 20 Bani weniger als vergangene Woche (140,71).

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 Adrian Ardelean, Temeswar, 17.09.2015
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