MedienForum
deutschsprachiger Redaktionen aus Rumänien, Ungarn, Serbien und Kroatien

„Erst muss das Herz dabei sein“

Gespräch mit Maria Rampelt über Schwarzlichttheater in Hammersdorf
Völlige Dunkelheit. Alles Schwarz. Leises Flüstern. Die Spannung wächst. Plötzlich erklingt Musik. „Oh, das ist die Falsche. Das war mein Fehler!” Es ist die Stimme von Frau Rampelt, der Referentin für die Fortbildung zum Thema Schwarzlichttheater, im Rahmen des Großprojektes „Grüne Kirchenburg Hammersdorf”. Aus dem Nichts tauchen ein Zylinderhut und ein Zauberstab auf und schon schweben wir mitten in einer Liebesgeschichte...
Maria Rampelt ist Grundschullehrerin und Schulleiterin in Griesheim (Hessen). Sie stammt aus Siebenbürgen und hat in Hermannstadt das Pädagogische Lyzeum absolviert. In einer Pause beantwortete sie die Fragen der Teilnehmerinnen am Siebenbürgischen Lehrertag Rodica Ispas (Hermannstadt), Rita Jeskó (Ungarn), Klara Kis (Neumarkt), Petra Klammer (Hermannstadt – Deutschland) und Anita Kömen (Fogarasch – Deutschland), die von Cosmina Hurbean (Hermannstadt) koordiniert wurden. Weiterlesen...


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Lehrer und Schüler sind jederzeit willkommen

Gespräch mit Ada Tãnase, Leiterin des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt

Ada Tãnase ist ausgebildete Deutschlehrerin und begann vor 10 Jahren am Deutschen Kulturzentrum mit Sprachkursen. Schon bald übernahm sie die Koordination der Sprachabteilung. Seit 2008 leitet sie das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt. Ada Tãnase ist „eine waschechte Hermannstädterin“, wie sie selbst sagt. In Hermannstadt geboren, absolvierte sie im Jahr 2000 das Brukenthalgymnasium und studierte Germanistik und Anglistik an der Lucian-Blaga-Universität. Da sie zweisprachig aufgewachsen ist, hat sie eine enge Beziehung zur deutschen Sprache und Kultur. Mit Ada Tãnase sprachen Christore und Teodor Bodnariuc (Elisabethstadt), Delia Maca (Mediasch), Karin und Günter Bruss (Kronstadt) und Alexandrina Bonciu (Hermannstadt), koordiniert von Annette Frings (Hermannstadt – Deutschland). Weiterlesen...


Share Hermannstadt, 11. Dezember 2015

Qualifizierte Berufsausbildung - ein gesellschaftspolitisches Entwicklungsthema

Berufsausbildung nach deutschem Muster wird in Temeswar seit 2012 betrieben. Damals war es Continental, das die Gründung einer Klasse am König-Ferdinand-Kolleg unterstützte. Inzwischen sind es mehrere Mitglieder des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat, die sich für die Förderung dieses Ausbildungssystems stark machen. Auf seiner jüngsten Banat-Reise stattete der deutsche Botschafter Werner Hans Lauk auch dem Ferdinand-Kolleg einen Besuch ab. Worum es bei den Gesprächen ging, erfahren wir von Raluca Nelepcu.

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Share Raluca Nelepcu, Temeswar / Adrian Ardelean, Arad, 03.12.2015

„Die EAS ist ein Teil meines Lebens“

Gespräch mit Roger Pârvu, dem Programmleiter der EAS in Hermannstadt

Roger Pârvu, Mitte dreißig, „in Kronstadt geboren, getauft und konfirmiert“, kam als Absolvent der Honterus-Schule nach Hermannstadt, um Theologie zu studieren. Nach sechs Semestern hat er zum Schauspielstudium gewechselt und auch am Theater gearbeitet. Seit 2008 ist er an der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) als Programmleiter tätig. Mit Roger Pârvu sprachen Dana Havriciuc und Melitta Homm (Mediasch), Bettina Heltmann und Anca Iriminã (Hermannstadt), Ildiko Hidas (Ungarn) und Florin Marin Ilieº (Deva), koordiniert von Anneliese Heltmann (Hermannstadt). Weiterlesen...

Share Hermannstadt, 4. Dezember 2015

„Ansprechbar sein, Leute miteinander vernetzen“

Frau Judith Urban ist seit Januar 2014 Leiterin des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Sie betreut die Abteilungen Wirtschafts-, Konsular-, Kultur- und Pressereferat und ist für neun Kreise in Rumänien zuständig.
Mit Frau Urban sprachen die Lehrer Györgyi Sántha und Eva Lipták (Ungarn), Ortrun Mahl und Alexandra Mândraº (Kronstadt), Monica Man (Hermannstadt), Monika Matei (Deva), koordiniert von Tita Mihaiu (Hermannstadt). Weiterlesen...


Share Hermannstadt, 27. November 2015

Ungarndeutsche im Mittelpunkt der Forschungen

Das Ungarndeutsche Forschungszentrum an der Eötvös Lóránd Universität in Budapest feierte vor kurzem sein 20 jähriges Jubiläum, über die Erfolge und Ergebnisse der vergangenen zwei Jahrzenhte spricht Eva Gerner mit der Leiterin des Instituts Dozentin Dr. Maria Erb.
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Kontinuität aber neue Forschungsrichtungen - Ágnes Tóth leitet die deutsche Stiftungsprofessur in Ungarn

Historikerin Dr. Ágnes Tóth leitet in der Zukunft die Stiftungsprofessur für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa an der Universität Fünfkirchen. Bisher wurde der Lehrstuhl von Prof. Dr. Gerhard Seewann geleitet. Die neue Leiterin verspricht die Kontinuität der Arbeit, jedoch auch neue Forschungsrichtungen. Christian Erdei berichtet.

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Share Christian Erdei. Eva Gerner, Fünfkirchen, 21.10.2015

Konzerte mit Dr. Franz Metz beim Timorgelfest

Im Rahmen des 15. Banater Timorgel-Festivals  gab der aus Darowa stammende Musikwissenschaftler Dr. Franz Metz je ein Orgelkonzert in Lugosch und in Temeswar.  Besonders an den Programmen, waren die Kompositionen der Musiker, die zumindest zeitweilig im Banat des 19. und 20. Jahrhunderts gewirkt hatten. Der diesmalige Aufenthalt Metz‘ im Banat umfasste zunächst die Teilnahme an einem Symposium gewidmet dem Musikwissenschaftler, Priester und Theologiedozenten Desiderius Járosy. Dazu, aber auch Klangeindrücke von den Darbietungen in der römisch-katholischen Kirche aus Lugosch sowie aus der Temeswarer Milleniumskirche mit ausführlichen Erklärungen, Dr. Metz selbst:

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Share Astrid Weisz,Temeswar, 19.10.2015

Sie stellt sich jeder Herausforderung

Die Autorin und Übersetzerin Nora Iuga erhielt das Bundesverdienstkreuz
„Bis heute stellen Sie sich, verehrte Frau Iuga, jeder Herausforderung. Trotz des achtjährigen Publikationsverbotes ab 1970 haben Sie ihr schöpferisches Wirken nicht unterbunden sondern stets weiter geschrieben und sich für die Literatur und freie Meinungsäußerung eingesetzt. Mit Ihrem außerordentlichen Einsatz als Sprach-, Kultur-und Literaturvermittlerin und Ihrem ständigen Engagement für die Rezeption deutscher Literatur in Rumänien haben Sie sich nachhaltig um das deutsch-rumänische Verhältnis verdient gemacht. Ich möchte Ihnen daher namens der Bundesrepublik Deutschland sehr herzlich danken." Mit diesen Worten schloss Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, seine Laudatio anlässlich der Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Frau Eleonora Almosnino, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Nora Iuga, am 30. September 2015 in Bukarest. Mehr dazu...
Share Beatrice Ungar, Bukarest, 9.10.2015

Kindertanzfestival fördert deutsches Brauchtum im Banat

Acht Mal schon wurde das Kindertanzfest in Temeswar organisiert. Die Veranstaltung, die von den Leitern der Kindertanzgruppe „Hänschenklein“ ausgeht, brachte auch in diesem Jahr neun Kindertanzgruppen aus dem Banat zusammen. Über eine Stunde lang boten die Kinder, alles Schüler von deutschsprachigen Schulen, traditionelle banatschwäbische Tänze. Im Publikum saßen ihre Eltern, die selber einmal als Kinder und Jugendliche in Trachten diese und ähnliche Tänze vorgeführt haben.

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Share Robert Tari, Temeswar, 26.09.2015

Zukunftswerkstatt des FunkForums im ungarischen Szeged

Die Mitglieder des Journalistenvereins FunkForum trafen sich am vergangenen Wochenende im ungarischen Segedin. Mit dabei waren Redakteure deutschsprachiger Medien aus den Bereichen Radio, TV und Print aus Rumänien, Ungarn und Deutschland. Angesprochen wurden die Herausforderungen der grenzüberschreitenden und medienübergreifenden Zusammenarbeit und beschlossen wurden künftige Arbeitsweisen im Verein, den es bereits seit fast 15 Jahren gibt. Adi Ardelean berichtet.

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Share Adrian Ardelean, Szeged, 26.09.2015

Auf Spurensuche in Orawitza

Eine Reportagereise ins Banater Bergland für junge Journalisten – dafür hatten sich elf Jugendliche aus Temeswar, Sanktanna und Reschitza so sehr interessiert, dass sie ganze vier Tage in den Bergen verbrachten.  Neben Wolfsberg und Reschitza besuchten die Jugendlichen auch per Banater Semmeringbahn den Ort Orawitza. 

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Share Lea Lang, Temeswar, 08.12.2015

„Wir stehen gar nicht schlecht da!“

Gespräch mit der stellvertretenden Generalschulinspektorin Christine Manta-Klemens


Christine Manta-Klemens hat Deutsch-Englisch studiert und ist seit dem Jahr 2000 als Vertreterin der deutschen Minderheit Stellvertretende Generalinspektorin im Schulinspektorat des Kreises Hermannstadt. Zwischen den Jahren 2005-2009 war Frau Manta-Klemens Generalschulinspektorin.
Christine Manta-Klemens hat in den letzten 25 Jahren hauptsächlich Deutsch als Muttersprache am Pädagogischen Lyzeum (Colegiul Naþional Pedagogic „Andrei ªaguna”) unterrichtet.
Frau Manta-Klemens antwortete auf Fragen der Lehrer: Tatiana Medeºan (Mediasch), Ana Maria Mihaly (Reps), Ana-Maria Minea, Gerhard Misachevici und Claudia Muntean (Hermannstadt), Claudia Miriþescu (Kronstadt), Ágnes Mirk (Ungarn) und Adina Modoi (Agnetheln), koordiniert von Monica Nartea (Hermannstadt).
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Share Hermannstadt, 20. November 2015

„Mesîmrom - Ich bin Roma”

Filme über die Roma sollen an Schulen in Rumänien verteilt werden

Die sozial-kulturelle Stiftung der Roma „Ion Cioabã” hat vergangene Woche in der Hermannstädter Präfektur den erfolgreichen Abschluss des Projektes „Mesîmrom” (Ich bin Roma) gefeiert. Im Rahmen des Projektes sollen in den Schulen in Rumänien drei Filme über das Leben und die Bräuche der Roma verteilt werden. LuminiþaCioabã, die Vorsitzende der Stiftung, hat erklärt, dass dieses Projekt zwar in einer kurzen Zeitspanne durchgeführt worden sei - Anfang November wurde es vorgestellt -, allerdings langfristig Ergebnisse erzielen werde. Weiterlesen...


Share Ruxandra Stãnescu, Hermannstadt, 4. Dezember 2015

Österreichische Kulturtage in Arad - 2. Auflage

Österreich feiert 60 Jahre seit der Unterzeichnung des Staatsvertrags, der die Souveranität des Landes wieder herstellte. Im selben Jahr 1955 wurde am 26. Oktober per Gesetz die österreichische Neutralität beschlossen. Dieser Tag gilt auch heute als der Nationlfeiertag Österreichs. Im Zeichen dieser runden Jahreszahl standen die diesjährigen österreichischen Kulturtage in Arad, die vom 9. bis zum 11. November 2015 ausgetragen wurden. Adi Ardelean war dabei und berichtet.

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Share Adrian Ardelean, Arad, 9.-11.11.2015

290 Jahre deutschsprachiger Unterricht in Arad

290 Jahre deutschsprachiger Unterricht wurden vergangene Woche am Donnerstag in Arad gefeiert. Alumni wie auch ehemalige und derzeitige Lehrer des Adam-Müller-Guttenbrunn-Lyzeums, aber auch Schüler und Eltern feierten das Jubiläum im Arader Ioan Slavici Theater mit Festansprachen, einer Buchvorstellung und einem Kulturprogramm. Das Fest fiel genau auf den Geburtstag des Namenträgers der jetzigen deutschen Schule aus Neuarad, dem Schriftsteller Adam Müller, der am 22. Oktober 1852 in Guttenbrunn geboren wurde. Adi Ardelean war dabei und berichtet.

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Share Adrian Ardelean, Arad, 22.10.2015

Gospelkonzert mit den Kindern von Blythswood Banat

Einen Tag lang proben und dann gleich zwei Konzerte geben – das schafft nur der TGP Kulturverein aus Temeswar innerhalb des Projekts Gospel ohne Grenzen – Grenzen sozialer, ethnischer, materieller, geografischer oder auch einfach menschlicher Unterschiede sollen dabei durch gemeinsames Singen von Gospel-Liedern abgebaut werden. In diesem Jahr ging man auf die Nutznießer der Tagesstätte Blythswood Banat in Hatzfeld zu. 20 betreute Kinder von dort machten bei dem musikalischen Abenteuer unter der Leitung von Dominik Samuel Fritz mit. Das Resultat konnte sich allemal hören lassen.

10.19. GOG Hatzfeld 2015  



Share Astrid Weisz, Hatzfeld, 18. Oktober 2015

Absurd und faszinierend

Die Fuchsiade von Urmuz am DSTT

Mit einer seiner neuesten Inszenierungen beendet das Deutsche Staatstheater die 5. Auflage des europäischen Theaterfestivals Eurothalia in Temeswar. Die Fuchsiade von Urmuz hat im September am Haus Premiere gefeiert.  Und es war zugleich auch das Regiedebüt des Bühnenbildner Helmuth Stürmer, den eine lange Vorgeschichte mit dem deutschsprachigen Theater in Temeswar verbindet.

10.14. Fuchsiade  



Share Astrid Weisz,Temeswar, 15. Oktober 2015

Kulturdekade feiert Silberjubiläum

Seit einem Vierteljahrhundert veranstaltet der Kultur- und Erwachsenenbildungeverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ die Kulturdekade im Banater Bergland. Besonders zeichnen diese Veranstaltungsreihe die zahlreichen und verschiedenen Ereignisse innerhalb von 10 Tagen in mehr als 10 Ortschaften der Region aus. Auch vereinen diese Feste viele Freunde und Landsleute aus  dem In- und Ausland, stärken kleinere Gemeinschaften in ihren Bemühungen deutsche Kultur und Sprache zu wahren und sorgen für eine verstärkte Sichtbarkeit dieser doch ganz besonderen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppe aus Rumänien.

10.07. 25. Kulturdekade im BB  



Share Astrid Weisz, Gerhard Chwoika, 07.Oktober 2015

Neue ifa-Redakteurin beim Funkforum

Lea Lang hat einen fürs Radio fast prädestinierten Namen. Ihr Lebenslauf zeugt jedoch von einer Vielzahl an verschiedensten Interessen, wie Sport, Theater, Jugendartbeit, Kirche, Minderheiten und Integration u.a.m. Ab September dieses Jahres unterstützt sie als ifa-Redakteurin das Funkforum in Temeswar in den Bereichen Jugend und Onlinepräsenz und tritt damit die Nachfolge von Annik Trauzettel an.

09.28. Lea Lang  



Share Astrid Weisz,Temeswar, 28.September 2015

Kinderwelt Temeswar ist 15

Der private Kindergarten Kinderwelt in Temeswar begeht in diesem Jahr sein 15. Geburtstag. Zu diesem Anlass wurde am Samstag, am 19. September, ein Tag der offenen Tür organisiert. Raluca Nelepcu hat sich im Vorfeld der Veranstaltung den Kindergarten angeschaut und berichtet darüber.

09.18. Kinderwelt_Temeswar  



Share Raluca Nelepcu, Temeswar, 18.09.2015
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