Schule und Sport schließen sich nicht gegenseitig aus: Szidonia Izabella Fehér und Annemarie Lutsch sind sowohl Schülerinnen des „Friedrich Schiller“- Gymnasiums in Neumarkt, als auch Sportlerinnen. Beide haben schon internationale Wettbewerbserfahrung. Obwohl sie jeden Tag hart trainieren, bleibt ihnen auch Zeit für Hausaufgaben und Hobbies. Unsere Mitarbeiterin Krisztina Molnár hat mit den zwei jungen Sportlerinnen gesprochen.
DANCE AROUND THE DRAGON TREE
Der Berliner Schlagzeuger Maurice de Martin und der Bukarester Pianist Mircea Tiberian feierten am Freitag vergangener Woche das 20 jährige Jubiläum ihrer künstlerischen Zusammenarbeit. Vor einem breiten Publikum wurde im Bukarester Auditorium-Saal der Mediathek der Bukarester Musikuniversität das Album Dance around the Dragon Tree der beiden Künstler lanciert. Die Herausgabe des Albums fand mit Unterstützung der Deutschen Botschaft statt. Im ersten Teil des Konzertes spielten die beiden Musiker eine freie Improvisation.
PROJEKTE 2019 BEIM HERMANNSTÄDTER DEUTSCHEN FORUM
Seit fast einem Jahr leitet Universitätsprofessor und Archäologe Dr. Zeno Pinter das Hermannstädter Deutsche Forum. Von großem Vorteil bei der dieser Aufgabe ist dabei, in der jetzigen von Verleumdungen gegen die deutsche Minderheit gekennzeichneten politischen Lage, die Erfahrung die er in Bukarest während der Amtszeit, zwischen 2005-2010, als Unterstaatssekretär im Departament für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der rumänischen Regierung sammelte. Auf lokaler Ebene ist Dr. Pinter seit 2012 DFDR-Stadtrat in Hermannstadt. Im folgenden Gespräch mit Ruxandra Stănescu, stellvertretende Chefredakteurin der „Hermannstädter Zeitung“, stellt Dr. Zeno Pinter die Projekte für das Jahr 2019 des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt vor.
ADZ-Jahrbuch 2019
Das deutsche Jahrbuch für Rumänien erscheint jeweils am Jahresende des Vorjahres, um als erstes Buch das Neue Jahr zu markieren. Die Chefredakteurin der Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, Rohtraut Wittstock, hat es nicht leicht, so ein 300 Seiten starkes Buch mit interessanten Berichten und aussagestarken Fotos zu füllen. Ihre langjährige Erfahrung hilft ihr jedoch: das neue Jahrbuch mit dem eigenartigen Titelbild hält was es verspricht, es ist unbedingt lesenswert. Ein Bericht von Christa Richter.
FÜR TOLERANZ UND MULTIKULTURALISMUS
Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für die Region Zentrum/Südsiebenbürgen hat die Vertretung des Landes Brandenburg in der Region Zentrum und die Entwicklungsagentur Zentrum (ADR Centru) Mitte in Kooperation mit dem Deutschem Kulturforum östliches Europa mit Förderung durch das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz Brandenburg eine einzigartige Ausstellung konzipiert und erstellt. Auf zwölf Tafeln berichtet die Ausstellung von der erfolgreichen Arbeit in der Partnerschaft, vermittelt Erfahrungen und beschreibt die beiden Regionen und deren Annäherung. Am 16. Januar 2019 wurde die Ausstellung in der Deutschen Botschaft in Bukarest gezeigt. Wie diese Ausstellung zustandekam, erläutert Dr. Birgit Schliewenz, die Partnerschaftsbeauftragte des Landes Brandenburg für die Entwicklungsregion Zentrum, im folgenden Gespräch mit Monica Strava.
„Wie wir Dinge betrachten“ – Ausstellung in Bukarest
Eine Ausstellung, in der Künstler aus Österreich, Bulgarien und Rumänien ihre durch das jeweilige Herkunftsland geprägten Sichtweisen zum Ausdruck bringen, ist in Bukarest bis Ende Februar noch zu sehen. Veranstaltet wird diese von dem Österreichischen Kulturforum Bukarest, der Österreichischen Botschaft in Bukarest und dem Atelier 030202. Magister Thomas Kloiber, der Leiter des Österreichischen Kulturforums Bukarest, sagt uns mehr dazu. Die Fragen stellte Bianca Șahighian.
EINRICHTUNGSTRENDS 2019
Auch wenn man seine Wohnung nicht jedes Jahr renoviert und neu ausstattet, ist es immer wieder spannend zu erfahren welche die neuesten Einrichtungstrends sind, denn auch kleine Veränderungen wie zum Biespiel eine neue Tapete, eine neue Couch oder ein neuer Kaffeetisch bleiben nicht unbemerkt. Dieses Jahr sind narürliche Materialien, wie Holz oder Marmor angesagt und auch Metall ist weiterhin beliebt. Nach wie vor sind die Designer und Möbelhersteller an der Nachhaltigkeit interessiert und der Begriff Smart Home wird dank der Entwicklung von modernen Technologien immer beliebter. Mehr Informationen zum Thema Einrichtungstrends 2019 erfahren Sie gleich von Martina Winkler von der italienischen PR Agentur ERGO. Für die Kunden der Agentur, renommierte Unternehmen des italienischen Lifestyle- und Design-Bereichs, ist ERGO für die Pressearbeit und die Public Relations außerhalb Italiens zuständig. Ein Interview von Cristina Stoica. Martina Winkler ist gebürtige Österreicherin und lebt in Mailand. Seit über 20 Jahren betreut sie die Presse von namhaften italienischen Einrichtugsfirmen wie Alessi, ALL+, Bisazza, Flos, Bonaldo, DVO, Fast, Tubes oder MCZ.
AHK NEUJAHRSEMPFANG 2019
Am 29. Januar hat die Deutsch-Rumänische Industrie- und Handelskammer (AHK) den traditionellen Neujahrsempfang im Bukarester Parlamentspalast begangen. Die Veranstaltung lief in diesem Jahr unter dem Motto „Führung in Zeiten des Wandels“. An dem Empfang nahmen über 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie aus Rumänien und Deutschland teil. Monica Strava von Radio Bukarest war dabei und berichtet.
CARITAS BEDEUTET LIEBE
Das lateinische Wort Caritas Wort bedeutet Liebe. Diesen Namen hat die katholische Kirche für ihre internationale Wohltätigkeitsorganisation ausgewählt. Das Ziel der Organisation ist es weltweit Menschen in Not zu helfen. Kurz nach der Wende wurden auch in Rumänien Caritasverbände gegründet. 1990 entstand auch der Caritasverband der Diözese Karlsburg/ Alba Iulia, der soziale Projekte in 6 Kreisen des Landes abwickelt: Alba, Harghita, Hunedoara, Cluj, Covasna und Mureş. Direktor der Caritas Alba Iulia ist Dr. András Márton, der seit 22 Jahren im Dienste des Verbandes steht. Mit ihm sprach unsere Mitarbeiterin Krisztina Molnár.
PROJEKT FREIRAUM
Das Projekt Freiraum möchte erkunden, wie es in den Städten Europas um die Freiheit bestellt ist. Welche Fragen ergeben sich, wenn Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Kulturschaffende ganz ortsspezifisch über den Begriff Freiheit nachdenken. Welche Probleme werden in einer Stadt erkennbar? Indem sie ihre Fragen munter und quer durch Europa tauschten, entwickelten 42 Goethe-Institute und ihre Partner aus Kunst und Zivilgesellschaft kreative Antworten. Das Projekt fidet von 2017 bis 2019 statt. Am Mittwoch, den 30. Januar um 18.00 Uhr, werden im Pavilion 32 des Bukarester Goethe-Instituts der Film und die Ausstellung Kinder der Freiheit gezeigt. Thema der beiden Veranstaltungen ist, zu erkunden ob die Freiheit junger Menschen in Litauen durch Vorurteile, gesellschaftliche Haltungen und eingeführte Stereotypen eingeschränkt ist. Der Film und die Ausstellung können bis zum 8. Februar gesehen werden. Über das Projekt Freiraum unterhielten wir uns mit Frau Dr. Evelin Hust, Leiterin des Bukarester Goethe-Instituts. Das Gespräch führte Cristina Stoica.
EHRENNADEL IN GOLD FÜR DR. AUREL VAINER
Dr. Aurel Vainer, dem Vorsitzenden der Föderation der jüdischen Gemeinden in Rumänien ist am 19. Januar die höchste Auszeichnung des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien – die Ehrennadel in Gold – überreicht worden. Die Feierlichkeit zur Ehrung der markanten jüdischen Persönlichkeit Rumäniens fand im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“ statt. Es berichtet Helga Neustädter .
DER BLICK NACH INNEN – EINSICHTEN EINES UNTERNEHMENSBERATERS
Wie erlebt man das triste Rumänien der späten siebziger Jahre als 15-jähriges Kind aus Westdeutschland? Und welche Erfahrungen sammelt man 26 Jahre später als Manager eines der wichtigsten Verlage für Magazine in Bukarest? Wie schafft man den Wechsel von der Corporate World zur Selbstständigkeit? Wie wichtig ist es sich nicht nur auf Leistung zu konzentrieren, sondern auch auf innere Entdeckunsreise zu gehen? Atworten auf diese spannenden Fragen erfahren Sie aus folgendem Interview mit Dr. Michael Schroeder, Manager der Unternehmensberatugsfirma Linarson. Dr. Michael Schroeder hat in Münster und Paris Wirtschaftswissenschaften studiert und in Saarbrücken über internationale Medien promoviert. Von 2003 bis Ende 2009 war er Geschäftsführer von Burda Rumänien. 2012 gründete er seine eigene Firma Linarson und begeitet als Coach Topmanager auf deren beruflichen und privaten Entwicklungswegen. Vor zwei Jahren erschien sein Buch “Persönliche Meisterschaft für Manager”, das beim Verlag Curtea Veche in Rumänisch im Juni dieses Jahres erscheinen wird. Ein Interview von Cristina Stoica.
DEUTSCH IST NICHT SO SCHWER
Zwei junge Deutschlehererinnen aus Neumarkt haben ihren großen Wunsch erfüllt und vor einigen Jahren die Sprachschule „abcDeutsch“ gegründet. Hier können sowohl Kinder, als auch Erwachsene in individuellen und Gruppenkursen die deutsche Sprache lernen. Unsere Mitarbeiterin Krisztína Molnàr sprach mit Kinga Kelemen, eine Mitbegründerin der Sprachschule.
LACHEN TUT DER SEELE GUT
Als einen großen Erfolg haben alle Teilnehmer das Internationale Deutschsprachige Studententheatertreffen in Klausenburg bezeichnet. Es galt also nicht, einem Mangel an Freude entgegenzuwirken, als im Programm auch ein Workshop zum Thema Lachen vorgesehen war. Sinn der Sache war, dem Thema Theaterpädagogik mehr Potential zu verleihen. Mit dem Titel „Tränen lachen – wie bringe ich mein Publikum zum Lachen?“ warb Workshopleiterin Tímea Faragó aus Deutschland für den guten Zweck. Über das Resultat sprach sie mit unserer Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu.
WIR LERNEN VONEINANDER
Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen rumänischen und deutschen Studenten sind nicht nur interessant, sie veranlassen auch zu wissenschaftlichem Interesse. Seit 2013 bietet das Departement für Pädagogik in deutscher Sprache an der Babeș-Bolyai – Universität in Klausenburg jährliche Seminare zur interkulturellen Kommunikation. Mitveranstalter ist das Sprachdidaktische Zentrum an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, geleitet von Dozent Dr. Stefan Jeuk. Er befürwortet den intensiven Studentenaustausch als ein weiteres Mittel für die vestärkte Zusammenarbeit beider Hochschulen. Ein Zeichen dafür setzte auch das Internationale Deutschsprachige Studententheatertreffen in Klausenburg vom 07. bis 12. Oktober, wo er unserer Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu das folgende Interview gewährte.
UNTERSTÜTZUNG FÜR DAS REENER LÄNDCHEN
Der Verband der Siebenbürger Sachsen aus Österreich unterstützt seit sechs Jahren die evangelische Kirchengemeinde aus Sächsisch Regen und das Reener Ländchen. Dieses Jahr wurden mehrere Hundert Weihnachtspakete an alte Menschen und Kinder ausgeteilt. Mit dabei waren auch die Vertreter des Verbandes der Siebenbürgen Sachsen in Österreich, das Ehepaar Ingrid und Manfred Schuller. Beide reisen jährlich viele Hundert Kilometer, um bei der Verteilung der Hilfspakete persönlich dabei zu sein. Unsere Mitarbeiterin Krisztína Molnàr sprach mit ihnen.
MIT DER SPRACHE SPIELEN
Wie wir sprechen sollte für alle wichtig sein, davon ist der deutsche Schauspieler Roland Gelfert fest überzeugt.Die Lebendigkeit der Sprache, die Kreativität des Sprechens hat er den Studenten empfohlen, die sich in Klausenburg an dem von ihm geleiteten Workshop beteiligten: „Sprecherziehung in der theaterpädagogischen Arbeit“. Der Workshop stand im Programm des Internationalen Deutschsprachigen Studenten-Theatertreffens vom 07. bis 12. Oktober. Mit dabei war auch unsere Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu. Sie sprach mit Roland Gelfert über seine Eindrücke.
TANZEN OHNE GRENZEN
„Jeder kann tanzen, jeder hat’s in sich” – diese Überzeugung der Schweizerin Pascale Schmid hat beim Internationalen Deutschsprachigen Studenten-Theatertreffen in Klausenburg ein weiteres Mal ihre Bestätigung gefunden. Zu den Workshops, die das Programm vom 07. Bis 12. Oktober begleiteten, zählte auch jener mit dem Thema „Tanztheater“, den sie leitete. Über diese Erfahrung sprach sie mit unserer Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu.
DEUTSCH-RUMÄNISCHE IMPULSE FÜR DIE LEHRERBILDUNG
15 Jahre Kooperation unter günstigen Vorzeichen zeichnen den akademischen Austausch zwischen der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Babeș-Bolyai – Universität in Klausenburg aus. Dazu gehören: die jährlichen Theater-Sommerakademien und interkulturellen Kommunikationsseminare; zwei in Ludwigsburg verteidigte Dissertationen junger Klausenburger Akademiker; ein an der Klausenburger Uni neu akkreditierter Master-Studuiengang im Fach Theaterpädagogik – Prof. Dr. Jörg Keßler, Prorektor für Studium, Lehre und internationale Beziehungen an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, zählt all diese Projekte gerne auf. Hinzu kommen Zukunfstpläne, wie zum Beispiel ein gemeinsamer Master-Abschluss als Option für die Kooperation mit Klausenburg und die verstärkte Entsendung von deutschen Studierenden zum Praktikum an hiesigen Grundschulen mit Deutsch als Unterrichtssprache. Prof. Dr. Keßler fördert diese Vorhaben als wichtige Impulse für die Lehrerbildung in Rumänien und Deutschland. Unsere Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu traf ihn beim Internationalen Deutschsprachigen Studententheatertreffen (07. bis 12. Okt.) in Klausenburg.
EIN FEST DER FREUDE
Das Internationale Deutschsprachige Studententheatertreffen in Klausenburg hat mehrfachen Anlass zum Feiern geboten: zehn Jahre ist es her, seitdem es an der Babeș-Bolyai – Universität in Klausenburg das Fach Theaterpädagogik gibt, 15 Jahre Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg, die seit 13 Jahren mit einer Partnerschaft verstärkt wurde und 30 Jahre seit der Gründung der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, einer der Hauptförderer des Studentheatertreffens vom 07. bis 12. Oktober. An diesem Fest der Freude beteiligten sich Studierende aus sechs Universitäten in vier Ländern: Rumänien, Deutschland, Serbien und Kroatien. Zu den Organisatoren des Studentheatertreffens zählte auch Dr. Mirona Stănescu, Leiterin des Departements für Pädagogik und Didaktik in deutscher Sprache an der Babeș-Bolyai – Universität in Klausenburg. Mit ihr sprach unsere Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu.