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Diese Seite bleibt weiterhin als Archiv des MedienForums für den Zeitraum 2008-2015 bestehen.


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Jahresrückblick: die Ungarndeutschen haben eine Strategie

Die Ungarndeutschen haben eine Strategie und sogar die Verwirklichungspläne dazu. Die Ausarbeitung dieser Beiden war die wichtigste Arbeit bei der deutschen Minderheit in Ungarn im Jahr 2015. Bis 2020 hat die Volksgruppe klare Ziele formuliert. 2016 kann man mit der Verwirklichung beginnen.
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Share Christian Erdei, Budapest, 29.12.2015

Ein Viertel Jahrhundert Hermannstadt

Ein Tag als Fremder in der Heimat  / Von Sepp LEONBACHER
Vor 25 Jahren gab es noch keine Fahrkartenautomaten, kein Mobiltelefon, keinen Laptop, kein Tablet oder gar Smartphones. Niemand „ging“ ins Internet oder googelte. Man kannte nur Intershop (die älteren Leserinnen und Leser, die einmal im Besitz von Devisen waren bzw. Besuch aus Deutschland hatten, werden ihn noch kennen) und man gurgelte noch nach dem Zähneputzen.
Aber - es gab schon damals Leben in Hermannstadt - und es lebte sich nicht schlecht dort!
Trotzdem verließ damals eine nicht unerhebliche Anzahl an Rumäniendeutschen ihre Heimat aus bis heute nicht zu 100 Prozent nachvollziehbaren Gründen. Die Ausreisewelle oder vielmehr Lawine vollzog sich in kürzester Zeit und entvölkerte ganze Ortschaften in Siebenbürgen. Soweit die bereits bekannte Historie dieses Gebietes. Weiterlesen...


Share Hermannstadt, 18. Dezember 2015

Lehrer und Schüler sind jederzeit willkommen

Gespräch mit Ada Tãnase, Leiterin des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt

Ada Tãnase ist ausgebildete Deutschlehrerin und begann vor 10 Jahren am Deutschen Kulturzentrum mit Sprachkursen. Schon bald übernahm sie die Koordination der Sprachabteilung. Seit 2008 leitet sie das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt. Ada Tãnase ist „eine waschechte Hermannstädterin“, wie sie selbst sagt. In Hermannstadt geboren, absolvierte sie im Jahr 2000 das Brukenthalgymnasium und studierte Germanistik und Anglistik an der Lucian-Blaga-Universität. Da sie zweisprachig aufgewachsen ist, hat sie eine enge Beziehung zur deutschen Sprache und Kultur. Mit Ada Tãnase sprachen Christore und Teodor Bodnariuc (Elisabethstadt), Delia Maca (Mediasch), Karin und Günter Bruss (Kronstadt) und Alexandrina Bonciu (Hermannstadt), koordiniert von Annette Frings (Hermannstadt – Deutschland). Weiterlesen...


Share Hermannstadt, 11. Dezember 2015

Keine Finanzierung von Kirchenbauprojekten

Im Staatshaushaltsentwurf  2016 ist  Geld für die Erhöhung der Gehälter der Geistlichen und der Angestellten der Kirchen vorgesehen, aber keine Summen  für den Bau neuer Kirchen und die Sanierung der vorhandenen. Das sorgte für einen Streit zwischen dem Patriarchen der Rumänischen Orthodoxen Kirche und den Vertretern der Regierung.  Bei der gestrigen Regierungssitzung wurde das endgültige Budgetprojekt verabschiedet . Laut Aussagen des Regierungssprechers Dan Suciu ,  hat die Regierung nach wie vor kein Geld für die Kirchenbauten zur Verfügung  gestellt.  Der Staat bleibt in dieser Frage jedoch offen und wird bedeutende Kirchenbauprojekte im nächsten Jahr im „Rahmen der Möglichkeiten“ unterstützen, erklärte Premierminister  Dacian Ciolos . Bei Kirchenbauprojekten  sei  auch der Einsatz der Lokalbehörden und  der  Gläubigen wichtig, sagte Ciolos.  Eine Streichung der Gelder wirkt sich  auch auf  die Temeswarer römisch-katholische Diözese aus.  

Keine Finanzierung von Kirchenbauprojekten  



Share Hannelore Neurohr, Temeswar, 10.Dezember 2015

Ricky Dandel beim Deutschen Forum Sathmar

Das Deutsche Forum Sathmar feierte Mitte November 25 Jahre Tätigkeit mit einem deutschen Kulturabend in der örtlichen Philharmonie. Stargast des Abends war der rumäniendeutsche Sänger Ricky Dandel. Das Jugend-Team der Radiosendung Deutsch Express aus Sathmar führte mit ihm folgendes Interview.
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Tourismuschancen in Wolfsberg

Eine Reportagereise ins Banater Bergland für junge Journalisten – dafür hatten sich elf Jugendliche aus Temeswar, Sanktanna und Reschitza so sehr interessiert, dass sie ganze vier Tage in den Bergen verbrachten. Wolfsberg war dabei die erste Station und vor Ort traf sich die Gruppe nach dem Besuch der Heimatstubn mit dem Kartenschreiber von Enduromania sowie Papi, einem alteingesessenen Bewohner des Dorfes.
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Share Lea Lang, Temeswar, 08.12.2015

Die Wirtschaftmeldungen der Woche - 03.12.2015

Die Wirtschaftsmeldungen der Woche beinhalten Informationen aus der rumänischen Landeswirtschaft sowie die aktuellen Wechselkurse. Lesen und hören Sie hier mehr dazu!

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Share Adrian Ardelean, Temeswar, 03.12.2015

„Wir stehen gar nicht schlecht da!“

Gespräch mit der stellvertretenden Generalschulinspektorin Christine Manta-Klemens


Christine Manta-Klemens hat Deutsch-Englisch studiert und ist seit dem Jahr 2000 als Vertreterin der deutschen Minderheit Stellvertretende Generalinspektorin im Schulinspektorat des Kreises Hermannstadt. Zwischen den Jahren 2005-2009 war Frau Manta-Klemens Generalschulinspektorin.
Christine Manta-Klemens hat in den letzten 25 Jahren hauptsächlich Deutsch als Muttersprache am Pädagogischen Lyzeum (Colegiul Naþional Pedagogic „Andrei ªaguna”) unterrichtet.
Frau Manta-Klemens antwortete auf Fragen der Lehrer: Tatiana Medeºan (Mediasch), Ana Maria Mihaly (Reps), Ana-Maria Minea, Gerhard Misachevici und Claudia Muntean (Hermannstadt), Claudia Miriþescu (Kronstadt), Ágnes Mirk (Ungarn) und Adina Modoi (Agnetheln), koordiniert von Monica Nartea (Hermannstadt).
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Share Hermannstadt, 20. November 2015

„Die EAS ist ein Teil meines Lebens“

Gespräch mit Roger Pârvu, dem Programmleiter der EAS in Hermannstadt

Roger Pârvu, Mitte dreißig, „in Kronstadt geboren, getauft und konfirmiert“, kam als Absolvent der Honterus-Schule nach Hermannstadt, um Theologie zu studieren. Nach sechs Semestern hat er zum Schauspielstudium gewechselt und auch am Theater gearbeitet. Seit 2008 ist er an der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) als Programmleiter tätig. Mit Roger Pârvu sprachen Dana Havriciuc und Melitta Homm (Mediasch), Bettina Heltmann und Anca Iriminã (Hermannstadt), Ildiko Hidas (Ungarn) und Florin Marin Ilieº (Deva), koordiniert von Anneliese Heltmann (Hermannstadt). Weiterlesen...

Share Hermannstadt, 4. Dezember 2015

Mit Gospelmusik und Glühwein

Neunte Auflage des Hermannstädter Weihnachtsmarktes offiziell eröffnet

Wollmützen, Glühwein, Weihnachtsschmuck, Lebkuchen und gebrannte Mandeln sind nur einige Produkte, die man am diesjährigen neunten Hermannstädter Weihnachtsmarkt an den insgesamt 70 Holzhäuschen erwerben kann. Die offizielle Eröffnung fand am 20. November im Beisein der Bürgermeisterin ad interim Astrid Fodor statt, die per Knopfdruck das Lichterzelt auf dem Großen Ring leuchten ließ. Weiterlesen...
Share Cynthia Pinter, Hermannstadt, 27. November 2015

„Erst muss das Herz dabei sein“

Gespräch mit Maria Rampelt über Schwarzlichttheater in Hammersdorf
Völlige Dunkelheit. Alles Schwarz. Leises Flüstern. Die Spannung wächst. Plötzlich erklingt Musik. „Oh, das ist die Falsche. Das war mein Fehler!” Es ist die Stimme von Frau Rampelt, der Referentin für die Fortbildung zum Thema Schwarzlichttheater, im Rahmen des Großprojektes „Grüne Kirchenburg Hammersdorf”. Aus dem Nichts tauchen ein Zylinderhut und ein Zauberstab auf und schon schweben wir mitten in einer Liebesgeschichte...
Maria Rampelt ist Grundschullehrerin und Schulleiterin in Griesheim (Hessen). Sie stammt aus Siebenbürgen und hat in Hermannstadt das Pädagogische Lyzeum absolviert. In einer Pause beantwortete sie die Fragen der Teilnehmerinnen am Siebenbürgischen Lehrertag Rodica Ispas (Hermannstadt), Rita Jeskó (Ungarn), Klara Kis (Neumarkt), Petra Klammer (Hermannstadt – Deutschland) und Anita Kömen (Fogarasch – Deutschland), die von Cosmina Hurbean (Hermannstadt) koordiniert wurden. Weiterlesen...


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Eine eindrucksvolle Klangbreite

Das Weihnachtsoratorium von Bach begeisterte mit Pauken und Trompeten

Der Hermannstädter Bachchor führte am Abend des zweiten Advents unter der Gesamtleitung von Jürg Leutert, die ersten drei Kantate des Oratoriums auf, das wie kaum ein anderes Werk die Freude über die Geburt des Heilands ausdrückt. Weiterlesen...

Share Jonas Bornemann, Hermannstadt, 11. Dezember 2015

Ausstellung Instalart in Temeswar

Design Installationen der besonderen Art werden am 11.Dezember in Temeswar gezeigt.  Der Club Fratelli beherbergt ab 20 Uhr die Vernissage von  “Instalart/ Obiect/ 003. Inspired by BASF”.  Das Projekt Instalart initiiert von dem Bildhauer Marius Leonte aus Bukarest steht unter der Schirmherrschaft der Romanian Design Week. Instalart hatte bereits 2003 für die Installationen vor dem Temeswarer Kinderpark neben der Michelangelo-Brücke gesorgt. “Das Herz” des Projektes “Instalart/ Obiect/ 003” bildet der renommierte Designer Marcel Klamer . 

Instalart - Ausstellung in TM   



Share Hannelore Neurohr, Temeswar, 10.Dezember 2015

Ungarns Premier hält Rede an der Vertreibung- Gedenkfeier

Der ungarische Ministerpräsident, Viktor Orbán wird die Rede an der zentralen Gedenkfeier, 70. Jahre Vertreibung der Ungarndeutschen in Wudersch m 19. Januar nächsten Jahres halten – hat unser Sender vom Sprecher der deutschen Nationalität im Parlament erfahren. Imre Ritter bewertet die Entscheidung des Ministerpräsidenten als ein Zeichen.
emmerich ritter  



Share Christian Erdei, Budapest, 7. 12. 2015

Auf Spurensuche in Orawitza

Eine Reportagereise ins Banater Bergland für junge Journalisten – dafür hatten sich elf Jugendliche aus Temeswar, Sanktanna und Reschitza so sehr interessiert, dass sie ganze vier Tage in den Bergen verbrachten.  Neben Wolfsberg und Reschitza besuchten die Jugendlichen auch per Banater Semmeringbahn den Ort Orawitza. 

12.07.Spurensuche Orawitza FERTIG  



Share Lea Lang, Temeswar, 08.12.2015

Qualifizierte Berufsausbildung - ein gesellschaftspolitisches Entwicklungsthema

Berufsausbildung nach deutschem Muster wird in Temeswar seit 2012 betrieben. Damals war es Continental, das die Gründung einer Klasse am König-Ferdinand-Kolleg unterstützte. Inzwischen sind es mehrere Mitglieder des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat, die sich für die Förderung dieses Ausbildungssystems stark machen. Auf seiner jüngsten Banat-Reise stattete der deutsche Botschafter Werner Hans Lauk auch dem Ferdinand-Kolleg einen Besuch ab. Worum es bei den Gesprächen ging, erfahren wir von Raluca Nelepcu.

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Share Raluca Nelepcu, Temeswar / Adrian Ardelean, Arad, 03.12.2015

Kathreinerball in Arad

Live-Musik, Tanz und ein warmes Abendessen: Mit einem fröhlichen Beisammensein feierte die deutsche Gemeinschaft aus dem Kreis Arad den traditionellen Kathreinerball am vergangenen Wochenende. Austragungsort war ein Restaurant in Neuarad. Adi Ardelean war dabei und berichtet.

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Share Adrian Ardelean, Arad, 21.11.2015

Die Sankt-Georgs-Kirche, die erste Kathedrale Temeswars

„Die Sankt-Georgs-Kirche, die erste Kathedrale Temeswars“  heißt das jüngste Buch des Temeswarer Schriftstellers, Journalisten und Historikers Ovidiu Forai, das vor kurzem  in der Stadt an der Bega vorgestellt wurde. Das Archiv der Temeswarer römisch-katholischen Diözese bot dem Autor ein reiches Material für seine Recherchen. Über die Sankt-Georgs-Kirche sprach H.N. mit Diözesenarchivar Claudiu Calin. 

Sankt Georgskirche  



Share Hannelore Neurohr, Temeswar, 26.November 2015

„Mesîmrom - Ich bin Roma”

Filme über die Roma sollen an Schulen in Rumänien verteilt werden

Die sozial-kulturelle Stiftung der Roma „Ion Cioabã” hat vergangene Woche in der Hermannstädter Präfektur den erfolgreichen Abschluss des Projektes „Mesîmrom” (Ich bin Roma) gefeiert. Im Rahmen des Projektes sollen in den Schulen in Rumänien drei Filme über das Leben und die Bräuche der Roma verteilt werden. LuminiþaCioabã, die Vorsitzende der Stiftung, hat erklärt, dass dieses Projekt zwar in einer kurzen Zeitspanne durchgeführt worden sei - Anfang November wurde es vorgestellt -, allerdings langfristig Ergebnisse erzielen werde. Weiterlesen...


Share Ruxandra Stãnescu, Hermannstadt, 4. Dezember 2015

„Ansprechbar sein, Leute miteinander vernetzen“

Frau Judith Urban ist seit Januar 2014 Leiterin des Konsulats der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt. Sie betreut die Abteilungen Wirtschafts-, Konsular-, Kultur- und Pressereferat und ist für neun Kreise in Rumänien zuständig.
Mit Frau Urban sprachen die Lehrer Györgyi Sántha und Eva Lipták (Ungarn), Ortrun Mahl und Alexandra Mândraº (Kronstadt), Monica Man (Hermannstadt), Monika Matei (Deva), koordiniert von Tita Mihaiu (Hermannstadt). Weiterlesen...


Share Hermannstadt, 27. November 2015
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