GemeinschaftJugendZ_Radio Bukarest Inlandsdienst

EHRENAMTLICHE KIRCHENFÜHERER FÜR DIE SCHWARZE KIRCHE


Bei in- und ausländischen Touristen ist Kronstadt als Reiseziel sehr beliebt. Über eine Million Touristen besuchten 2016 die Stadt am Fuße der Zinne. Für Kronstadtreisende ist der Besuch der Schwarzen Kirche ein Muss, denn sie ist nicht nur das größte sakrale Bauwerk Rumäniens, sondern die größte spätgotische Hallenkirche östlich von Wien und eine der größten mittelalterlichen Kultbauten zwischen dem Wiener Stephansdom und der Hagia Sophia in Konstantinopel. Besonders gut besucht ist die Schwarze Kirche während der Sommermonate. In dieser Zeit ist man auf die Hilfe von ehrenamtlichen Kirchenführern angewiesen, um dem großen Toruistenandrang gerecht zu werden. Deshalb werden auch in diesem Jahr Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren gesucht, die daran interessiert sind, Touristen durch das größte sakrale Bauwerk Rumäniens zu führen. Schüler, die eine oder mehrere Fremdsprachen beherrschen, werden erwartet, sich bei einem kostenlosen Vorbereitungskurs anzumelden, der von Angestellten der Schwarzen Kirche organisiert wird. Monica Strava sprach mit Frank-Thomas Ziegler, der unter anderem zuständig für den Besucherbetrieb der Schwarzen Kirche, über dieses Projekt.

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GemeinschaftGesellschaftZ_Banater Zeitung

Schöne Erinnerung an die Gründer


Es wurde schon oft gesagt und in allen Aspekten erläutert, doch aus der Sicht der Erben, der Nachfolgergeneration des heutigen modernen Banats, kann es zweifellos nicht oft genug geschehen: Die zehnte Auflage des Banater Kalenders vom deutschen Banat Verlag Erding widmet demnach einen Großteil seines 312 Seiten fassenden Jahrbuchs 2017 der für die Geschichte und die Geschicke des Landstrichs zwischen Marosch und Donau entscheidenden Ereignisse des 18. Jahrhunderts, der Gründergeneration und dem „Großen Schwabenzug“, der deutschen Ansiedlung.

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Deportation löste fast Regierungskrise aus


Den Deportationsbefehl für alle Deutschen aus den von der Roten Armee „befreiten“ Staaten in Südost- und Mitteleuropa (Bulgarien, CSSR, Ungarn, Jugoslawien und Rumänien) hatte Stalin, wie mittlerweile bekannt, am 16. Dezember 1944 erlassen. Der geheime Beschluss des Staatskomitees für Verteidigung sah die „Mobilisierung und Internierung aller arbeitsfähigen Deutschen“, Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren und Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren, vor. Ebenfalls im Beschluss war festgehalten, dass die „Mobilmachung“ unter der Leitung des Geheimdienstes NKVD erfolgt und für die Umsetzung in Rumänien Winogradow, der stellvertretende Vorsitzende der Alliierten Kontrollkommission in Rumänien, zuständig ist.

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Jubiläums- und Dankgottesdienst für einen Banater


Es gibt nur wenige Banater in Deutschland, denen Pfarrer Msgr. Andreas Straub nicht bekannt wäre. So war gar manchem kein Weg zu weit bis in den fränkischen Ort Trockau, wo Jubilar Monsignore und Erzbischöflicher Geistlicher Rat Andreas Straub am 3. Dezember 2016 im Beisein von 24 Geistlichen im Rahmen eines Fest- und Dankgottesdienstes in Konzelebration seinen 80. Geburtstag sowie das 55. Priesterjubiläum feierte. Dieses fand in der vollbesetzten Pfarrkirche Thomas von Aquin zu Trockau statt, die 2009 zur 38. Autobahnkirche Deutschlands an der A9 (Berlin – München) erhoben wurde.

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Rugby-Optimismus und Fanspende aus England


Temeswar – Die erfolgreichste rumänische Rugbymannschaft der letzten Zeit erlebt gerade in ihrem ersten Jahr in der Gruppenphase des European Challenge Cup eine Welle der Ernüchterungen. Timişoara Saracens musste zunächst die Übermacht der Vereine auf diesem Niveau kennenlernen, dann kam auch noch die Erniedrigung hinzu, dass der Temescher Kreisrat als Inhaber des Dan-Păltinişanu-Stadions nicht in der Lage war, den Rasen für das Heimspiel vom vergangenen Wochenende gegen Stade Francais bespielbar zu machen. Die Disziplinarkommission des Wettbewerbs wertete das Spiel 28:0 zugunsten der Franzosen und brummte dem Temeswarer Verein eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro auf, nachdem dieser vergeblich etwa 10.000 Euro dafür aufgewandt hatte, den Rasen zu trocknen. Der englische Gruppengegner der Temeswarer, Harlequins, macht durch seine Fans und deren solidarische Geste derzeit in Temeswar von sich reden. Die Fans des britischen Teams haben nämlich zu einer Spendenaktion aufgerufen, um Timişoara Saracens finanziell zu unterstützen. Vor allem die Doppelbestrafung und die erheblichen Finanzauflagen finden die Harlequins-Fans besonders schlimm. Über ein „hohes Maß an Ungerechtigkeit“, seitens des Europäischen Rugbyverbandes schreiben die englischen Fans auf ihrer Fan-Seite im Internet.

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GemeinschaftZ_Radio Bukarest Inlandsdienst

Ökumenischer Gottesdienst in der Evangelischen Kirche A.B. in Bukarest


Bei der Evangelischen Kirche in Bukarest wird heute ein Ökumenischer Gottesdienst zu dreifachem Anlass abgehalten :

– Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen,
– Einsetzen des „Reformationsjubiläums 2017“ bei der Bukarester evangelischen Gemeinde
und
– Vorstellung der Unterlagen für die weltweite Ökumenische Gebetswoche, vorbereitet vom Arbeitskreis Christlicher Kirchen in Deutschland.

Sie hören den Bukarester evangelischen Stadtpfarrer und Bischofsvikar der Evangelischen kirche A. B. in Rumänien, Dr. Daniel Zikeli, im Gespräch mit Bianca Filip von der Sendung in deutscher Sprache beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk Rumäniens RADIO ROMÂNIA in Bukarest.
Der heutige ökumenische Gottesdienst bei der evangelischen Kirche in Bukarest beginnt um 17 Uhr.

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Bald schon Gastronomische Region Europas


Hermannstadt – Den Titel „Gastronomische Region Europas 2019“ nehmen die Vertreter der Region Hermannstadt/Sibiu am 25. Januar, im Rahmen einer Festveranstaltung des Internationalen Institutes für Gastronomie, Kultur, Kunst und Tourismus entgegen.

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„Das ist das Geheimnis unseres Erfolgs: die junge Generation sich selbst sein zu lassen“


Das Deutsche Forum in Arad legt viel Wert auf die junge Generation. Dies, weil sich das Team um Michael Szellner dessen bewusst ist, dass nur so das Fortbestehen der deutschen Organisation auf Langzeit gesichert werden kann. Immer wieder war das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Arad vor Herausforderungen gestanden: Weil die Jugend fehlte, wurden Lokalforen in Paulisch, Schimand, Lippa und Glogowatz geschlossen. Doch auch Positives konnte jüngst gemeldet werden. Vor zwei Jahren kamen ein paar Jugendliche aus Glogowatz zusammen, um – erneut – ein deutsches Forum zu gründen. Das Gleiche geschah in Hellburg/Şiria, wo es nie zuvor ein Lokalforum gegeben hatte. „Wir hoffen, dass 2017 auch das Forum in Lippa wiedergegründet wird“, sagt Michael Szellner zuversichtlich. Warum er so gern junge Menschen fördert, das erfahren Sie aus folgendem Interview, das Raluca Nelepcu mit Michael Szellner führte.

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GemeinschaftPolitikZ_Banater Zeitung

Zehn Jahre Mitgliedschaft Rumäniens in der EU


Rumänien ist am 1. Januar 2007 Mitglied in die EU geworden, nachdem lange Zeit Beitrittsverhandlungen geführt und Vorbereitungen getroffen wurden. Sehnsüchtig hatten die Rumänen auf Europa geschaut und sich dann auch sehr auf den Beitritt gefreut. Die BZ-Redakteurin [tefana Ciortea-Neam]iu hat eine Umfrage für die Bedeutung dieser zehn Jahre durchgeführt.

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GemeinschaftZ_Banater Zeitung

Handballlegende Hans Moser wird 80


Der gebürtige Banater Schwabe Hans Moser, geb. am 24. Januar 1937 in Temeswar, gilt heute als unumstrittene Handballlegende und Sportidol, in seiner alten und neuen Heimat, Rumänien bzw. Deutschland, wie auch weltweit: Moser beteiligte sich an vier Hallen- Weltmeisterschaften, wurde 1961 in Deutschland und 1964 in der Tschechoslowakei mit der rumänischen Auswahl (u.a. mit zwei weiteren Banater Ausnahmespielern, dem Tormann Michael Redl und dem Rechtaußen Josef Jakob) Weltmeister. 1964 in Prag wurde er Torschützenkönig (32 Treffer) und zum Welthandballer des Jahres gewählt. Bei seinem vierten WM-Turnier 1967 in Schweden erzielte die rumänische Auswahl Bronze.

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GemeinschaftKulturZ_Banater Zeitung

Worschtkoschtprob in Deutsch-Bokschan


Bokschan – Das Redaktionsfest der Banater Zeitung, die Worschtkoschtprob („WKP“), findet in diesem Jahr im Banater Bergland statt. Es ist bereits das dritte Mal, dass mit der Tradition gebrochen wird, was den Veranstaltungstermin angeht. Das Fest findet in diesem Jahr nicht mehr, wie gewohnt, am letzten Donnerstag im Januar statt, sondern wurde – aus logistischen Gründen – auf den 9. Februar verlagert. Veranstaltungsort ist das Kulturhaus in Deutsch-Bokschan/Bocşa-Montană im Kreis Karasch-Severin. Die Wurstverkostung startet um 12 Uhr. Veranstalter ist die Banater Zeitung in Zusammenarbeit mit der Caritas Temeswar und dem Kulturhaus Bokschan.

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