Dan Ivans Erinnerungen an das Donaudelta der komunistischen Jahre
Es gibt Bücher über die kommunistische Zeit, die vor allem Repression, Angst und die Tristesse einer vergangenen Epoche in den Mittelpunkt stellen. Und es gibt Bücher, die hinter den politischen und ideologischen Kulissen die Menschen, ihre Geschichten und jene Formen von Solidarität sichtbar machen, die das Leben trotz aller Widrigkeiten erträglich machten. Dan Ivans „Meile 23“, das Peter Groth für den Dittrich Verlag ins Deutsche übersetzt hat, gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Der Band versammelt Geschichten aus dem Donaudelta, die autobiographische Erfahrungen mit literarischer Gestaltung verbinden. Die rumänische Originalausgabe erschien bereits 2019 unter dem Titel „Mila 23“ im Bukarester Nemira-Verlag. Weiterlesen…
Josef SALLANZ


