Marion Sievers ist mit ihrer Familie aus Deutschland nach Almen (Alma Vii), Kreis Sibiu, umgezogen, um sich einen großen Traum zu erfüllen. Vor einem Jahr eröffnete sie zusammen mit ihrem Mann das Gasthaus „Alma Via“. Die schöne Umgebung und das einfache Leben auf dem Land lockt auch andere Familien mit Kindern in das Dorf, um hier Urlaub zu machen. Mit Marion Sievers sprach die Mitarbeiterin von Radio Bukarest Krisztina Molnar.
RUHESTAND IST NUR EIN WORT
Evangelischer Pfarrer im Ruhestand: für Pfarrer Johannes Lundbeck aus Karlsruhe im südwestdeutschen Bundesland Baden-Württemberg schließt das keineswegs freiwillige Hilfseinsätze aus.
GESCHICHTE EINER ÜBERREGIONALEN PARTNERSCHAFT
Brandenburg ¬‒ Siebenbürgen! Eines im NO Deutschlands, das andere im Herzen Rumäniens gelegen. Wie es dazu kam, daß diese beiden Regionen eine Partnerschaft eingingen, darüber berichtete Frau Dr. Birgit Schliewenz während eines Vortrags im Bukarester Schiller-Haus (21. Februar 2019). Mit dem deutschen Gast unterhält sich Christa Richter, Mitarbeiterin des deutschsprachigen Radioprogammes beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk in Bukarest.
180 JAHRE BUCHHOLZ-ORGEL IN DER SCHWARZEN KIRCHE
Die große Orgel der Schwarzen Kirche in Kronstadt feiert am 17. April 2019 180 Jahre seit ihrer Erbauung im Jahr 1839. Die größte mechanische Kirchenorgel des Landes, ein Werk des Berliner Orgelbaumeisters Carl August Buchholz, ist weithin als das einzige buchholzsche Instrument bekannt, das nicht umgebaut wurde. Aus diesem Anlass findet morgen in der Aula der Transilvania-Universität eine Jubiläumsfeier statt, um der Buchholz-Orgel die Ehre zu erweisen. Unsere Kollegin Monica Strava sprach mit dem Organisten der Schwarzen Kirche Steffen Schlandt über dieses schöne Jubiläum.
DEUTSCHE SCHULE MÜHLBACH
In Mühlbach (rumänisch: Sebeș, Verwaltungskreis Alba) und dem nahegelegenen Petersdorf (rum.: Petrești) gibt es seit 2016 die Möglichkeit, vom Kindergarten bis zum Abitur in deutscher Sprache zu lernen.
Über die Entgrenzung der Arbeit
Foto: Cristina Stoica (links: Silke Wittig, Kuratorin; rechts: Evelin Hust, Leiterin des Goethe-Instituts Bukarest) “Über die Entgrenzung der Arbeit“ heißt eine Ausstellung des deutschen Filmemachers Harun Farocki, die im Bukarester Goethe-Institut vom 4. bis zum 25. April gezeigt wird. Die Kuratorin Silke Wittig hat für diese Ausstellung sechs Werke ausgewählt, die aus über zwei Jahrzehnten stammen und die Veränderung der Arbeit und der Arbeitsbedingungen von der Industrialisierung bis...
Mutter-Miniaturen
Foto: Monica Strava Die gebürtige Reschitzaerin Yvonne Hergane lernte erst lesen und dann laufen und verfiel schon früh dem Reimen und Schreiben. Sie wanderte 1982 nach Deutschland aus, studierte in Augsburg und München Germanistik, Anglistik und Buchwissenschaft und arbeitete zunächst als literarische Übersetzerin und freie Lektorin, bevor die ersten eigenen Bücher erschienen. Ihre besondere Leidenschaft gilt dem gereimten Text. Damit zieht sie gern durch die Lande, hält Bilderbuchkino,...
Schlaglichter auf die österreichische Literatur der letzten Jahre
Die jüngste österreichische Literatur war der Schwerpunkt des Vortrags, den Dr. Manfred Müller vorige Woche an der Universität Bukarest im Rahmen der Österreichischen Kulturwoche gehalten hat.
Dr. Manfred Müller ist Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Literatur in Wien, Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien und Präsident der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft. Die Österreichische Gesellschaft für Literatur versteht sich als Drehscheibe zwischen Texten, Schreibenden und Lesenden und nimmt sich vor, unter anderem, die österreichische Literatur in allen in Österreich verwendeten Literatursprachen zu fördern.
In dem folgenden Gespräch mit Bianca Şahighian versucht Dr. Martin Müller einige Tendenzen in der Literatur der letzen Jahre aufzuzeigen.
“Ein Volk wird auch durch seine Denkmäler geschützt”
Ein Tag vor dem Welttag der Poesie (21. März) wurde im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“, zum ersten Mal in deutscher Sprache über Mihai Eminescu gesprochen, und das durch zwei Reschitzaer. Der große rumänische Dichter inspiriert, auch so viele Jahre nach seinem Ableben. Bekannte Philologen und Übersetzer, Dichter und Schriftsteller, Künstler aller Art, von früher und jetzt, sind ständig bemüht anhand des literarischen Werkes, das Bild Eminescus zu ergänzen. Auch für die Bildhauer Rumäniens ist es stets ein Herausforderung Denkmäler zu schaffen , um die Erinnerung an den Dichter im Bewusstsein der Bevölkerung wachzuhalten. Ein Teil der Denkmäler die Mihai Eminescu gewidmet sind und in mehreren Ortschaften des Landes stehen, kann man nun in einem ersten Album-Buch ansehen, das 2018 im Reschitzaer Verlag „Banatul Montan“, gedruckt wurde. Der Band trägt die Unterschrift von Prof. Gheorghe Jurma, ein leidenschaftlicher und guter Eminescu-Kenner, und Erwin Josef Țigla, ein akribischer Verleger und Bibliothekar. Im Schiller-Haus wurden auch der Band „Ludwig Vinzenz Fischer und seine Eminescu Übersetzungen“ (”Ludwig Vinzenz Fischer și traducerile eminesciene°, Editura TIM Reșița, 2018) und die deutsch –rumänische Übersetzung des Gedichtes „Luceafărul”, in einer Liliput – Ausgabe, vorgestellt. Die Veranstaltung „Eminescu und Rumänien: eine permanente Entdeckung“ fand in Anwesenheit von Frau Christiane Cosmatu, Unterstaatssekretärin im Departament für Interethnische Beziehungen neben der rumänischen Regierung, von Dr. Klaus Fabritius , Vorsitzender des DFDR – Regionalforums Altreich, der Übersetzerin Nora Iuga, Künstlern, Hochschullehrern und Eminescu-Liebhabern statt. Daß Eminescus Gedichte auch vertont wurden, daran erinnerten die Musiker Ana Boldea und Marius Boldea, die bekannte Romanzen am Klavier anstimmten.
Die Bücher sind ein Geschenk der Gemeinde der Banater Berglanddeutschen für das 100 -jährige Jubiläum seit der Gründung von Großrumänien, erfahren wir, unter anderem, von dem Vorsitzenden des DF der Banater Berglanddeutschen, Erwin Josef Țigla, in einem Gespräch mit Helga Neustädter.
WIR DÜRFEN SOCIAL MEDIA NICHT IGNORIEREN
Social Media ist nicht alles aber ohne Social Media ist alles nichts. So lautet eine interessante These, über die Felix Dachsel, Chefredakteur von Vice Deutschland, anlässllich des Fokus Talks Millennials and Social Media im Bukarester Goethe-institut mit dem Publikum diskutiert hat. Das Fokus Talk fand am 26. März statt und wurde mit regem Interesse auch Online verfolgt. Felix Dachsel war Redakteur bei der Tageszeitung Die Zeit bevor er zur Online-Publikation Vice Deutschland überging. Mit ihm führte Cristina Stoica ein Interview zum Thema Social Media.
DIE FASTENZEIT VOR OSTERN, IM EVANGELISCHEN VERSTÄNDNIS, ERLÄUTERT VON PFARRER DR. DANIEL ZIKELI
40 Tage vor Ostern begehen Christen eine Vorbereitungszeit für die Auferstehung des Herrn. In der Evangelischen Kirche stellen diese sieben Wochen vor dem Osterfest die Passionszeit dar, in der die Leidensgeschichte Jesu vergegenwärtigt wird. Es ist eine Bußzeit, die etwa in der religiösen Tradition der katholischen und orthodoxen Christen vom Fasten kennzeichnet ist. Fasten bedeutet meistens den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken. Diese Überzeugung geht auf die vorkirchliche Tradition zurück, derzufolge mit Fasten Sünden gebüßt und Verdienste gegenüber Gott erlangt werden könten. Die durch Martin Luther in Gang gesetzte Reformation entgegnet dieser Auffassung, der Mensch könne sich die Gnade Gottes nicht erarbeiten. Die frohe Botschaft des Evangeliums sei es, dass der Mensch die Gnade Gottes geschenkt bekomme. In diesem Sinn begeht die Evangelische Kirche die Passionszeit, was aber nicht ausschließt, dass sich evangelische Christen für das Fasten entscheiden können, als eine Handlung zur bewussten Öffnung vor Gott. Das Fasten gestern und heute in der Evangelischen Kirche ist das Thema des folgenden Gesprächs mit Pfarrer Dr. Daniel Zikeli, Stadtpfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Bukarest, mit unserer Mitarbeiterin Christa Richter. Dr. Zikeli ist Bischofsvikar der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien.
ELISE WILK BEI „SCHRIFTSTELLER IN DER SCHULE“, EINE NEUMARKTER VORTRAGSREIHE
Insgesamt zehn Autoren aus Rumänien sind vom Neumarkter Verein Podium eingeladen, im Rahmen des Projektes „Schriftsteller in der Schule“ Jugendlichen zeitgenössische Literatur vorzustellen.
NACHHALTIGES SIEBENBÜRGEN
„Wie wird Siebenbürgen in 30 Jahren aussehen?“ „ Wie kann es Wohlstand geben, der nicht auf Kosten der Natur ensteht?“ Auf diese Fragen versuchte man in Almen (rum. Alma Vii – Verwaltungskreis Sibiu) zu antworten, wo die Stiftung Mihai Eminescu Trust einen Dialog zum Thema Nachhaltigkeit organisierte. Anlass dazu gab der Abschluss eines großen internationalen Forschungsprojektes, das an der Leuphana Universität Lüneburg in Deutschland durchgeführt wurde und an dem sich auch der Mihai Eminescu Trust als Partnerorganisation beteiligt hat. „Gleichgewicht schafft Schönheit“ heißt die Publikation, die mit dieser Gelegenheit herausgegeben wurde und die Resultate der Forschung umfasst. Ein Beitrag unserer Mitarbeiterin Krisztína Molnàr
FRANZ XAVER KAPPUS WIEDERENTDECKT
Ein besonders literarisches Ereignis fand vor kurzem im Bukarester Schiller-Haus statt. Angereist aus dem Banat und Berlin waren Werner Kremm und William Totok, um Franz Xaver Kappus, einen Banater Schriftsteller, vorzustellen und dem Vergessen zu entreißen. Totok hatte die Dokumentation erarbeitet, Kremm die Texte ins Rumänische übersetzt. Prof. Ion Bogdan Lefter von der Bukarester Uni war mit seinen Studenten mit von der Partie. Mit William Totok sprach unsere Mitarbeiterin Christa Richter.
Klangkunst im öffentlichen Raum
Die Klangkunst in Form von Installationskunst hat einen besonderen Zugang zum Publikum. Klangkust ist eine Kunst, die im Raum und der Zeit verankert ist. Mit anderen Worten stellt der Raum mit all seinen unterschiedlichen Dimensionen die Grundlage dieser Arbeit dar.
SECHS ÖSTERREICHISCHE KÜNSTLER STELLEN IN BUKAREST AUS
Sechs österreichische Künstler schaffen eine ungewöhnliche und subjektive „Landschaft“ in der Bukarester „Galeria Posibilă“ in einer Ausstellung, die von der „Fotogalerie Wien“ mit Unterstützung des Österreichischen Kulturforums bis zum 4. Mai 2019 gezeigt wird.
REGISSEURIN BETTINA HENKEL IN BUKAREST
Regisseurin Bettina Henkel hat bei dem Dokumentarfilmfestival „One World Romania“ in Bukarest ihren jüngsten Dokumentarfilm „Kinder unter Deck“ vorgestellt.
Häusliche Gewalt: Vorbeugungsinitiativen des Hermannstädter Frauenvereins
Mitte März ist in Hermannstadt ein internationales Seminar veranstaltet worden zum Thema „Gemeinschaft, Institutionen, Nichtregierungsorganisationen – Handlungen zur Bekämpfung der Gewalt und Diskriminierung“.
FOKUS TALK – MILLENIALS & SOCIAL MEDIA
Wie beeinflussen Social Media die Kommunikation und unser Verhalten? Tragen Social Media zu neuen und guten Beziehungen bei oder bewirken sie eher das Gegenteil? Wie entscheiden wir, welchen Online-Inhalten wir unsere Aufmerksamkeit schenken? Diese sind nur ein einige der Fragen, die eingehend im Rahmen des Fokus Talk von heute abend im Bukarester Goethe-Institut beleuchtet werden sollen. Die Veranstaltung findet im Pavillion 32 des Goethe-Institus in der Calea Dorobanti heute um 19.00 Uhr statt. Eingeladen zu den Gesprächen ist Felix Dachsel, Chefredakteur von vice Deutschland. Unsere Kollegin, Cristina Stoica, hat sich zu diesem Thema mit Lavinia Cazacu, der Koordinatorin des Projekts, unterhalten.
HAUSMESSE 2019
Die Spezialabteilung des Deutschen Goethe-Kollegs in Bukarest hat eine Hausmesse organisiert (21. März, 16-19 Uhr).