Orbán: Vertreibung: als eine Aussiedlung getarnte Deportation - 70. Jahrestag der Vertreibung der Ungarndeutschen
Der Vertreibung der Ungarndeutschen wurde am 19. Januar in Wudersch/Budaörs gedacht. Festredner, Ministerpräsident, Viktor Orbán bezeichnete die Geschehnisse vor 70 Jahren als eine Aussiedlung getarnte Deportation. Der Beauftagte der Bundesrepublik Deutschland würdigte die Minderheitenpolitik Ungarns.

Am19. Jänner ist der Gedenktag der Vertreibung der Ungarndeutschen. Die zentrale Gedenkfeier ist in Wudersch/Budaörs, Komitat Pesth. 70 Jahre ist es her, dass die Vertreibung von mehr als 200 Tausend Menschen deutscher Nationalität und Muttersprache in Ungarn begann.
Im Leben der Vertriebenen Ungarndeutschen und deren Familien in Deutschland war das Jahr 2015 ein Normaljahr – so bewertete der Vorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn das vergangene Jahr. Klaus Loderer hebt die Wichtigkeit des Jahres 2016 hervor, denn der Vertreibung der Ungarndeutschen vor 70 Jahren wird gedacht.
Bereits zum 20. Mal fand die Festgala der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen statt. Die grösste und wichtigste Veranstaltung der deutschen Nationalität war diesmal im Kodály Zentrum in Fünfkirchen am 9. Januar.
Der Sprecher der Ungarndeutschen im Parlament von Budapest hat das Jahr 2015 bewertet und über seine Ziele im neuen Jahr gesprochen.
