DenkmalpflegeZ_Radio Bukarest Inlandsdienst

MIT VEREINTEN KRÄFTEN KIRCHENBURGEN ERHALTEN


Der Siebenbürgische Kultursommer ist im vollen Gange, doch es gibt nicht nur Gelegenheit zum Feiern in der alten Heimat, sondern zum gemeinsamen Arbeiten und Feiern. Das ehrenamtliche Projekt „Erhaltung Kulturerbe Kirchenburgen in Siebenbürgen“ im Repser und Fogarascher Land wird auch in diesem Jahr durchgeführt und zwar fünf Tage lang bis zum 28. Juli. Mitglieder der Heimatortsgemeinschaften (HOG), freiwillige Helfer und die Rathäuser führen im Schulterschluss notwendige Arbeiten an den Kirchenburgen im Repser Land durch.Am 28. Juli findet im Anschluß der „Freizeit Kulturtag“ im Rahmen der Kulturwoche Haferland statt. Unsere Kollegin Monica Strava traf Michael Folberth, den Initiator des Arbeitseinsatzes, in Hamruden, der zusammen mit ehrenamtlichen Helfern nach altbewährter Tradition der Nachbarschaftshilfe auch dieses Jahr zur Erhaltung des siebenbürgisch-sächsischen Kulturerbes beitragen und Gutes tun wollen.

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DenkmalpflegeGemeinschaft

KARL HELLWIG, REPSER KURATOR UND LOKALRAT


Karl-Gottfried Hellwig ist im Städtchen Reps wohlbekannt. Er ist nicht nur als Unternehmer und im Bürgermeisteramt tätig, sondern vor allem ein vielbeschäftigter Kurator der evangelischen Kirche. Dieses Baudenkmal wird zur Zeit vollständig renoviert und da läuft ohne den Kurator nichts. Er berichtet mehr darüber in einem Gespräch mit unserer Mitarbeiterin Christa Richter .

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FREUNDE VON HUNDERTBÜCHELN


Hundertbücheln, das „Dorf der hundert Hügel“ wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts von Siebenbürger Sachsen mitten in einer außergewöhnlichen Landschaft erbaut. 2015 wurde eine engagierte Gruppe internationaler Landschaftsplaner und –architekten auf die Kirchenburg, das Dorf und die Landschaft aufmerksam und gründeten im selben Jahr den Verein „Churchfortress e.V. Friends of Hundertbücheln – Movile“. Zusammen mit der HOG Hundertbücheln wollen sie das sächsische Bauerbe vor dem Verfall retten und die Kirchenburg neu beleben. Unsere Mitarbeiterin Krisztina Molnar hat in Hundertbücheln den deutschen Landschaftsarchitekten Jonas Arndt getroffen und mit ihm ein kurzes Gespräch geführt .

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DenkmalpflegeZ_Radio Bukarest Inlandsdienst

10 JAHRE PHOENIX-PROJEKT IN FELLDORF


Genau vor 10 Jahren entstand das Phoenix Projekt aus Felldorf, das die evangelische Kirche und Schule vor dem Verfall gerettet hat. Felldorf (rumänisch: Filitelnic) verließen die meisten siebenbürgisch-sächsische Familien schon 1944, als sie vor der Roten Armee flüchteten. Die meisten blieben in Österreich, wo sie sich eine neue Existenz aufgebaut haben. In Wels/ Oberösterreich ist auch Georg Fritsch geboren, ein Nachkomme von Siebenbürger Sachsen aus Felldorf, der auf der Suche nach seinen Wurzeln die alte Heimat seines Vaters wiederentdeckt hat. Er initiierte zusammen mit Helfern das Phoenix Projekt, das bis heute ununterbrochen funktioniert und immer mehr neue Freiillige nach Felldorf zieht. Mit Georg Fritsch, der nach einer einjährigen Pause wieder in Felldorf tätig war, sprach Krisztina Molnar.

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Neue Hinweistafel am Bellu-Friedhof in Bukarest


Der deutsche Botschafter Cord Meier-Klodt hat am Dienstag, dem 13. Juli, an der Enthüllung einer neuen Hinweistafel zum Gedenken an herausragende Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Militär teilgenommen, die auf dem Bukarester Bellu-Friedhof begraben sind. Die neue Hinweistafel ist ein von der Deutschen Botschaft finanziertes Kulturprojekt, entstanden auf Initiative von Botschafter Cord Meier-Klodt und seiner Gattin, Gladys Abankwa-Meier-Klodt, die während ihres Aufenthalts in Rumänien von den Leistungen und Lebensgeschichten rumänischer Künstler bewegt wurden. Monica Strava berichtet.

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DenkmalpflegeKircheKulturZ_Hermannstädter Zeitung

Alles ist heller


  Die ehrwürdige Stadtpfarrkirche kommt bald aus der „Reha“  Am Mittwoch der Vorwoche besuchte eine Gruppe Interessierter die Fortschritte der Restaurierungsbauhütte auf dem Huetplatz. Eingeladen hatte Ifa-Kulturmanagerin Aurelia Brecht im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forums- club“…

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"AMBULANZ FÜR MONUMENTE"


In Rumänien gibt es über 600 Denkmäler in bedenklichem Zustand. Die „Ambulanz für Monumente“ ( rum.: ”Ambulanța pentru Monumente”) wurde gerade aus diesem Grund vom Verein Monumentum ins Leben gerufen, um schnell bei der Rettung dieser Gebäude handeln zu können. Die Gründer des Vereins Monumentum sind die Brüder Vaida aus Alzen (rum.: Alțâna, Verwaltungskreis Sibiu), der Architekt Eugen Vaida und der Restaurator Ștefan Vaida, die seit vielen Jahren eine aktive Rolle als Denkmalschützer haben. Mithilfe von freiwilligen Handwerkern, Studenten, lokalen Gemeinden und unter fachkundiger Begleitung von Experten werden Notreparaturen an historischen Denkmälern durchgeführt. 2020 erhielt die Initiative mehrere Auszeichnungen, darunter auch den Publikumspreis von Europa Nostra, mit dem herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe ausgezeichnet werden. Mit Ștefan Vaida, Restaurator und Mitbegründer des Vereins Monumentum sprach Krisztina Molnár.

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