“Wenn der Geist hell bleibt, will ich alt werden.” Unter diesem Titel fand vorige Woche im Bukarester Schillerhaus ein Literaturabend über den österreichischen Schriftsteller Peter Handke statt. Universitätsprofessorin Dr. Mariana-Virginia Lăzărescu und die Schauspielerin Alexandra Murăruș stellten mittels eines originellen Dialogs das Leben und Werk des Nobelpreisträgers für Literatur 2019 vor. Mariana Lăzărescu ist nicht nur eine gute Kennerin des literarischen Werkes von Peter Handke sondern auch Übersetzerin seines Romans „Kurzer Brief zum langen Abschied“, für den sie mit dem Preis des Rumänischen Schriftstellerverbandes ausgezeichnet wurde. Im Anschluß an den literarischen Abend führte unsere Kollegin Cristina Stoica folgendes Interview mit der Universitätsprofessorin Dr. Mariana-Virginia Lăzărescu.
Der deutsche Journalist Ulrich Behmann hat auch sein zweites Buch in Hermannstadt vorgestellt: „DEZEMBERTOD: Psychothriller”, 2019 in Deutschland erschienen, ist von wahren Kriminalfällen inspiriert. Das gilt auch für seine erste Buchveröffentlichung, „NOVEMBERWUT: Der Fall Kader K. – ein Verbrechen, das die Welt erschüttert hat”, die den versuchten Schleifmord von Hameln zum Thema hat. Dieser 2017 in Deutschland veröffentlichte Doku-Krimi liegt mittlerweile in vierter Auflage vor und ist auch in bulgarischer und rumänischer Übersetzung erschienen. Ulrich Behmann ist Chefreporter der Tageszeitung „Deister- und Weserzeitung” in Hameln, die DEWEZET. Rumänien ist für ihn kein Neuland: 1990 war er Praktikant bei der Kronstädter Wochenzeitung „Karpaten-Rundschau” und der Sendung in deutscher Sprache beim rumänischen Fernsehen, auch beteiligte er sich an Hilfskationen für Rumänien. Hermannstadt hat er 2015 zum ersten Mal besucht: als Berater für humanitäre Angelegenheiten begletete er Innenpolitiker des Niedersächsischen Landtages, auf einer Reise durch Bulgarien und Rumänien. Ulrich Behmann beteiligt sich an humanitären Einsätzen im Rahmen des gemeinsnützigen und mildtätigen Vereins „Interhelp – Deutsche Gesellschaft für internationale Hilfe e.V.” Anlässlich der kurz vor Weihnachten 2019 im Hermannstädter Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch” veranstalteten Buchpräsentation des Bands „DEZEMBERTOD” sprach Ulrich Behman mit unserer Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu.
Der Temeswarer Literaturkreis Stafette hatte Ende Oktober Peter Gehrisch und György Mandics zu Gast. Der 1942 in Dresden geborene Gehrisch las aus seinem aktuellen Gedichtband „Chronos preise mir jetzt nicht das Chaos!“ Zusammen mit Mandics…
Zu einer Lesung mit dem deutschen Schriftsteller und Journalisten Johannes Groschupf hat das Hermannstädter Deutsche Kulturzentrum vor kurzem eingeladen. Eine gute Gelegenheit für die Jugendlichen, mit dem Autor persönlich ins Gespräch zu kommen und spannende Geschichten der Helden aus seinem erfolgreichen Jugendbuch „Lost Places“ zu erfahren. Über Bücher schreiben und den Journalistenberuf im Zeitalter der komplexen Umwandlungen der Medien unterhält sich Ruxandra Stănescu, stellvertrende Chefredakteurin bei der „Hermannstädter Zeitung” und Mitarbeiterin von Radio Bukarest, mit dem Literaturautor für Groß und Klein, Johannes Groschupf.
Der deutsche Kinderbuchautor THiLO war Mitte September zum ersten Mal auf Lesereise in Rumänien. In Hermannstadt war er Gast des deutschen Kulturzentrums. Der Autor las für Kinder Texte aus seiner Serie „Animal Heroes“. Mit unserer Mitarbeiterin Ruxandra Stănescu sprach THiLO über den Schriftstelleralltag.
Exotische Hintergründe, ungewöhnliche Existenzen, die aber immer wieder allgemein menschliche Situationen beschreiben – so könnte man die Romane der österreichischen Autorin Milena Michiko Flašar zusammenfassen.
Deutschsprachige Autoren und Übersetzer aus Rumänien, Österreich, Deutschland , Slowenien und Ungarn trafen sich am Wochenende in Reschitza bei der 29. Auflage der Deutschen Literaturtage. Zahlreiche Buchvorstellungen und Lesungen, aber auch Vorträge, eine Theaterkollage und…
Foto: Monica Strava Die gebürtige Reschitzaerin Yvonne Hergane lernte erst lesen und dann laufen und verfiel schon früh dem Reimen und Schreiben. Sie wanderte 1982 nach Deutschland aus, studierte in Augsburg und München Germanistik, Anglistik…
Reschitz steht dieses Wochenende im Zeichen der deutschsprachigen Literatur. Autoren und Übersetzer aus Rumänien, Slowenien, Österreich, Deutschland und Ungarn treffen sich bei der 29. Auflage der Deutschen Literaturtage. Eine Veranstaltung des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche…
Die jüngste österreichische Literatur war der Schwerpunkt des Vortrags, den Dr. Manfred Müller vorige Woche an der Universität Bukarest im Rahmen der Österreichischen Kulturwoche gehalten hat.
Dr. Manfred Müller ist Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Literatur in Wien, Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Wien und Präsident der Österreichischen Franz Kafka Gesellschaft. Die Österreichische Gesellschaft für Literatur versteht sich als Drehscheibe zwischen Texten, Schreibenden und Lesenden und nimmt sich vor, unter anderem, die österreichische Literatur in allen in Österreich verwendeten Literatursprachen zu fördern.
In dem folgenden Gespräch mit Bianca Şahighian versucht Dr. Martin Müller einige Tendenzen in der Literatur der letzen Jahre aufzuzeigen.
Ein besonders literarisches Ereignis fand vor kurzem im Bukarester Schiller-Haus statt. Angereist aus dem Banat und Berlin waren Werner Kremm und William Totok, um Franz Xaver Kappus, einen Banater Schriftsteller, vorzustellen und dem Vergessen zu entreißen. Totok hatte die Dokumentation erarbeitet, Kremm die Texte ins Rumänische übersetzt. Prof. Ion Bogdan Lefter von der Bukarester Uni war mit seinen Studenten mit von der Partie. Mit William Totok sprach unsere Mitarbeiterin Christa Richter.


