PolitikZ_Banater Zeitung

Parlamentswahlen 2016


Diese Wahlen sind für die deutsche Minderheit erfolgreich gewesen, insofern diese wieder im Parlament vertreten sein wird. Der Einzug war wie immer problemlos. Die nötige Stimmenanzahl wurde locker überschritten. Positiv zu bewerten ist auch, dass es Stimmen für das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien in allen Verwaltungskreisen Rumäniens gegeben hat, egal ob es dort eine signifikante deutsche Bevölkerung gibt oder nicht, ob es ein traditionelles Siedlungsgebiet ist oder nicht, oder ob es dort ein Forum mit einer regen Tätigkeit, überhaupt eins oder gar keines gibt. Aus der Minderheiten-Fraktion haben wir die zweithöchste Anzahl an Stimmen nach den Roma erhalten, die einige Hundert mehr haben, aber prozentuell im Verhältnis zur Anzahl der Angehörigen der Minderheit viel weniger. Die anderen haben weniger als die Hälfte. Für den Abgeordneten der deutschen Minderheit eine gute Ausgangsposition innerhalb der Fraktion.

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PolitikZ_ADZ

Koschyk gratuliert Gant


Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, hat dem rumänischen Abgeordneten des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR), Ovidiu Ganț, zu seiner erfolgreichen Wiederwahl ins Rumänische Parlament gratuliert.

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GemeinschaftPolitikZ_Banater Zeitung

Eine gehörige Portion Ignoranz


Die geringe Wahlbeteiligung, der Versuch des Wählers, sein Heil in der recht neuen Partei USR zu suchen und die Tatsache, dass Bürger sich darauf verlassen, dass die Abgeordneten der Minderheiten (ausgenommen UDMR) sowieso ins Parlament einziehen, haben diese reichlich Stimmen gekostet. So ist die Zahl der Stimmen für das DFDR im Vergleich zu 2012 um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Dabei musste sich der Abgeordnete in der letzten Legislaturperiode mehr denn je bemühen, Klassen zu erhalten und Lehrbücher für deutsche Schulen zu sichern.

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JugendPolitikZ_Banater Zeitung

Ministerverordnung: Wie ein Rezept ohne Zutatenangabe


Hausaufgaben werden schlampig ausgeführt, vom Kollegen abgeschrieben, teils von den Eltern gelöst oder gar nicht gemacht und mit „Heft vergessen“ begründet – Eine Überbelastung der Schüler mit Hausaufgaben ist kein Erfolgsrezept. Wer am Lehrerpult gestanden und sich Gedanken zu diesem Thema gemacht hat, konnte dies längst erfahren. Rumäniens Bildungsminister Mircea Dumitru hat vor Kurzem einen Erlass unterzeichnet, der die Zeit, die Schüler für Hausaufgaben aufbringen sollen, auf wenige Stunden begrenzt. Da bei Nichteinhaltung des Erlasses keine Sanktionen anstehen, scheint der Erlass wenig Sinn zu machen.

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