34 ehrenamtliche Helfer unterschiedlichsten Alters aus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Halle in Westfalen haben zehn Tage in Felldorf (rumänisch: Filitelnic, Verwaltungskreis Mureș) verbracht, um in das alte evangelische Pfarrhaus wieder Leben einzuhauchen. Das erfahrene und gut organisierte Team unter der Leitung von Pfarrer Bernd Eimterbäumer, Pfarrer der Kirchengemeinde Halle, wurden die dringendsten Arbeiten am Gebäude durchgeführt. Krisztina Molnár hat mit den freiwilligen Helfern gesprochen.
Ende Oktober wurde in Detta Oktoberfest gefeiert. Es war das erste Mal, dass dieses Fest im Banater Heidestädtchen veranstaltet wurde. Benny Neurohr war vor Ort und berichtet:
Foto: Krisztína Molnàr
Auf einer Siebenbürgenfahrt entdeckte Sabine Haranzha die schön gelegene Kirchenburg von Großkopisch (rumänisch: Copşa Mică, Verwaltungskreis Sibiu) im Gebiet der Großen Kokel. Die Bayerin war traurig über den Zustand dieses siebenbürgisch-sächsischen Baudenkmals. Kurzerhand beschloss sie etwas zu tun und suchte Mithelfer. Wie sie es schaffte in kurzer Zeit das Kirchendach vollständig zu renovieren, erzählt sie im folgenden Interview unserer Mitarbeiterin Christa Richter. Das Gespräch wurde am 19. August aufgenommen.
Warum gleich kaufen und nicht leihen? Braucht man eine Popcorn- Maschine oder einen Picknickkorb, eine Hängematte, eine Bohrmaschine oder ein Federballspiel, so muss man diese Gegenstände von nun an nicht mehr kaufen, sondern kann sie aus Bibliothek der Dinge ausleihen. Der Vorteil ist: Durch eine gemeinsame Nutzung von Gegenständen kann man zu Hause Platz schaffen und Geld sparen. Die Bibliothek der Dinge wurde vor kurzem im Bukarester Goethe-Institut eröffnet. Cristina Stoica sprach darüber mit Frau Susanne Teichmann, Leiterin der Bibliothek des Goethe-Institutes in Bukarest.
Felldorf (rumänisch: Filitelnic) gehört zur Gemeinde Bălăuşeri im Kreis Mureş und wurde 1315 erstmals urkundlich erwähnt. 1944 verließen die siebenbürgisch-sächsische Familien den Ort, weil sie vor der Roten Armee flüchteten. Die meisten blieben in Österreich, wo sie sich eine neue Existenz aufgebaut haben. In Wels/ Oberösterreich ist auch Georg Fritsch geboren, ein Nachkomme von Siebenbürger Sachsen aus Felldorf, der auf der Suche nach seinen Wurzeln die alte Heimat seiner Eltern wiederentdeckt hat. Der schlechte Zustand der evangelischen Kirche und der Schule aus Felldort haben ihn dazu motiviert, etwas zu tun. So entstand das Phoenix Projekt, dass in wenigen Jahren Kirche und Schule vor dem Verfall gerettet hat und neues Leben in die Baudenkmäler gebracht hat. Unsere Mitarbeiterin Krisztína Molnàr sprach mit dem Initiator des Projektes, Georg Fritsch.
Die Tagung „Kirchenburgen und ihre Freiräume. Impulse aus Landschaftsarchitektur und Umweltplanung“ fand Anfang Juli im Hermannstädter Bischofspalais in statt. Eingeladen war diesmal „Churchfortress e. V. – Friends of Hundertbücheln / Movile“, ein Verein europäischer Landschaftsarchitekten, dessen Vertreter, der Berliner Jonas Arndt, über Projekte im malerischen Dorf Hundertbücheln berichtete. An den Einsätzen beteiligen sich Freiwillige aus fünf Ländern, denen es um den Erhalt der Burg aber auch die Förderung von Landwirtschaft und Umweltplanung geht. Der Verein hat es sogar geschafft, in Hundertbücheln die ersten Wasserbüffel und Schweine der Rasse Mangalica zu verteilen. Sie hören ein Interview unserer Mitarbeiterin Christa Richter.
Der deutsche Archtitekt Lutz Connert, ein gebürtiger Mediascher, hat vor einigen Jahren den Schritt zrück in die alte Heimat gewagt. Als junger Mann verließ er Mediasch für bessere Chancen in Deutschland, nun ist er heimgekehrt. In Mediasch betreibt er eine Pension und setzt sich für die evangelische Kirchengemeinde aktiv ein. Er findet dabei auch Zeit, seltene Fundstücke bei Trödelmärkten aufzustöbern, zu musizieren, Touristen durch die Mediascher evangelischen Kirche zu führen oder Freunde zu treffen. „Wer rastet, der rostet“: Lutz Connert hat sich dieses Sprichwort zu Herzen genommen, so dass er ein neues Projekt auf die Beine gebracht hat – nämlich das „Café Turrepitz“ unter dem auch als „Tramiter“ bekannten Trompeterturm der evangelischen Margarethenkirche in Mediasch. Die feierliche Eröffnung des Cafés findet heute statt und versteht sich als Begegnungsstätte für Mediascher, aber auch als Anlaufstelle für Touristen. Lutz Connert spricht darüber mit Monica Strava.
Die deutschsprachige Wirtschaftgemeinschaft aus Arad und Umgebung feierte die Miniferien zum ersten Mai beim Grillen im Freien. Den Anlass dazu bot die Eröffnung der Fischereisaison an einem Teich in Schöndorf neben der Stadt Arad. Die…
Seit über 60 Jahren wirbt die Deutsche Zentrale für Toursimus DZT im Auftrag der Bundesregierung für das Reiseland Deutschland im Ausland. Auf der ganzen Welt vermarktet sie die touristische Vielfalt Deutschlands. Als Marketingorganisation für das Reiseland Deutschland übernimmt die DZT wichtige Funktionen für die internationale Vermarktung. Sie wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Satzungsgemäß verfolgt die DZT zwei Hauptziele: die Steigerung des positiven Images der deutschen Reisedestinationen im Ausland sowie die Förderung des Tourismus nach Deutschland. Immer mehr Rumänen haben in den letzten Jahren das Reiseland Deutschland entdeckt, im vorigen Jahr knackten die rumänischen Touristen die 1 Million Marke. Am 25. April fand diesebezüglich in Bukarest die jährliche Pressekonferenz des Regionalbüros der Deutschen Zentrale für Tourismus für Süd- und Osteuropa statt, auf der die jüngsten Daten des Reisejahres 2017 vorgestellt wurden. Unsere Kollegin Monica Strava war auch dabei und berichtet.
Vor 9 Jahren fing alles an. Ausländische Lektoren an der West-Universität und an der Technischen Universität in Temeswar präsentierten Filme aus ihren Heimatländern innerhalb eines kleinen Festivals genannt „Cinecultura“. Im Laufe der Jahre ist „Cinecultura“…
Das chinesische Neujahr hat am 16. Februar begonnen und endet am 4. Februar 2019. Traditionell orientiert sich der chinesische Jahreswechsel am Mondkalender: Neujahr findet stets am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende statt. Dann wechselt auch…
Rumänien war Gastland an der FESPO Zürich Rumänien war am vergangenen Wochenende Gastland an der FESPO Zürich, die bedeutendste Tourismusmesse der Schweiz. „Skifahren in den Karpaten, auf Draculas Spuren in Transsilvanien wandeln, im Schwarzen Meer…
Mit dem Drahtesel unterwegs durch Hermannstadt – ein Erlebnisbericht Das gute alte Fahrrad. Zwei Räder, Gangschaltung, Kette, Bremse. Alles hat es, was man zum Fortbewegen braucht. Nur ein bisschen Muskelkraft muss man selbst aufbringen,…
Tarja und Devin Townsend waren Höhepunkte „Deine Stimme ist auf meiner Seele tätowiert!“ und „Tarja, ich liebe dich!“. Zwei junge Damen mit schwarz umrandeten Augenlidern und schwarzen Lippen heben ihre Plakate in die Luft und…
Valea Verde ist ein romantisches Resort im Herzen von Siebenbürgen. Im malerischen Reußdorf, im Verwaltungskreis Muresch, finden hier Touristen Genuss und Kultur, Erholung und Entspannung, Natur und Bewegung. Resortinhaber Jonas Schäfer, der in den 90-er Jahren zum ersten Mal nach Siebenbürgen kam, entdeckte bald das Potential dieser sagenhaft schönen Region und baute das Valea Verde Resort auf, das Tradition und Moderne miteinander verbindet. Nachhaltigkeit spielt dabei auch eine große Rolle. Jonas Schäfer erläutert in einem Gespräch mit Monica Strava, wie das Projekt ins Leben gerufen wurde und warum es heute zu den Top Resorts in Siebenbürgen zählt.
Das Jugendzentrum Seligstadt liegt im Süden Siebenbürgens, im Harbach-Hochland. Viel Natur und viel Geschichte bieten den idealen Rahmen für Ferien- und Freizeitaktivitäten. Alles scheint hier auf die Lebensfreude von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten zu sein: die Entdeckungsfahrten, die Unterkunft, die Spiele. Pfarrer Johannes Klein von der Evangelischen Kirche A.B. in Fogarasch stellt das Jugendzentrum Seligstadt und die Kinderuni Bekokten im Gespräch mit Reiner Wilhelm vor.
Weder den Klassenerhalt sichern, noch das oft gepriesene „gute Figur abgeben“ seien die Saisonziele. „Wir wollen Leistung erbringen“, sagt Radu Ienovan, Vereinspräsident der FC Ripensia Temeswar. Der Aufsteiger in die Zweite Rumänische Fußballliga will genauso wie in den Jahren zuvor für Furore sorgen: „Gegen einen Aufstieg in die Erstklassigkeit hätte man eigentlich nichts einzuwenden“, heißt es gelegentlich beim Verein, der seine Heimspiele im kleinen Stadion im Temeswarer Stadtviertel Rote Tscharda austrägt.
Ein Projekt der Heimatortsgemeinschaft Wurmloch e.V. Christa Beckenbauer hat 2011 mit ihrem Mann an dem Projekt „Bergeinsatz-Caritas-Schweiz“ teilgenommen, bei dem viele Freiwillige den Bergbauernfamilien in schwierigen Situationen helfen. Nach diesem Beispiel sollte nun ein Projekt…
Die schönen und geheimnisvollen Naturlandschaften und die alten Kulturlandschaften Rumäniens locken in letzter Zeit immer mehr Touristen aus dem Ausland an. Hier gibt es immer noch die größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas, durchzogen von vielen Seen, Flüssen und hohen Berglandschaften. Auch über die Donau, die über gut 1000 Kilometer das Land durchfließt und in einem riesigen Delta in das Schwarze Meer mündet, kann man Rumänien gut kennenlernen. Unlängst ist eine Reiseplattform der ganz besonderen Art entstanden: ROBELO – Romanian Best Locations – zu Deutsch: die besten Orte Rumäniens. Die Tourismusbetreiber, die dieses Projekt ins Leben gerufen haben, sind bemüht, die schönsten Boutique Hotels in Rumänien, aber auch Orte, mit zukünftigem Potential, auszuwählen. Das Ziel ist es, den Gästen ein authentisches und unvergessliches Erlebnis während ihres Aufenthalts in Rumänien zu bieten. Die junge Architektin Hildegard Brandl ist Teil der ROBELO – Familie und wirbt weltweit, um das touristische Image Rumäniens aufzubessern. Mehr darüber erfahren Sie im folgenden Gesrpäch, geführt von unserer Kollegin Monica Strava von Radio Bukarest.
Die 25. Gala der UNITER-Preisverleihung(die Jahrespreise des rumänischen Theaterverbands) fand am Montag (08. Mai 2017) erstmalig in Temeswar statt. Der 23-jährige Schauspieler Radu Brănici vom Deutschen Staatstheater war der einzige aus der Stadt, der eine…
Er ist jung, dynamisch und sehr verspielt: Der Schauspieler am Deutschen Staatstheater Temeswar, Harald Weisz, ist im Dschungelbuch von Razvan Mazilu als Baloo zu sehen. Der sympathische Bär schafft es, das Publikum zu verzaubern und…
„Wow, das ist wirklich etwas Aufregendes, eine super Idee. Aber dafür haben die Leute in Rumänien doch kein Geld!“. So ofer so ähnlich waren die Reaktionen, als Ady Oster zum ersten Mal davon sprach, Kick-Point – das elektronische Fußballtor nach Rumänien zu bringen. Oster, 1967 in Temeswar geboren, lebt seit 1980 in Deutschland. Den Kontakt zu seiner Heimatstadt hat der Sportjournalist allerdings nie verloren.
Kirchenburgenpass 2017 zum Saisonbeginn im Bischofspalais vorgestellt Der Kirchenburgenpass „Transilvania Card“ wurde zum Saisonbeginn des Jahres 2017 (1. April – 31. Oktober) im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag der Vorwoche im Bischofspalais vorgestellt. In diesem…
Die Veranstaltungsreihe Cafékultour ist 2005 in Temeswar entstanden. Dabei wollte man Kultur in alternativen Orten in der Stadt bieten. Man setzte auf kulturelle Vielfalt, um die Multikulturalität der Stadt zu verdeutlichen. Nächste Woche ist es…
Streiflichter eines Besuches auf der ITB 2017 „ITB, juche!“ denke ich mir und mache ich am Samstagnachmittag auf den Weg zum Messegelände in Berlin. Verfehlen kann ich die größte Tourismusbörse (8.-12. März 2017) der Welt…
in der Deutschen „Alexander Tietz“-Bibliothek Reschitza so das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen. Das Projekt „Spielend lernen“ ist eine Zusammenarbeit des „Deutschen SPIELEmuseums“ der Stadt Chemnitz, der Kreisbibliothek „George Baritiu“ Kronstadt und der Kreisbibliothek „Paul…
ine Diskussionsbasis zwischen den Temescher Kreisrat und der Temeswarer Stadtverwaltung scheint es in Sachen Aerodrom an der Torontaler Straße noch immer nicht zu geben. Der Kreisrat macht jedoch Schritte in Richtung Beibehaltung des Aerodroms, der hierzulande als Flughafen für Nutzfliegerei, „Cioca“, bekannt ist. Zuletzt hatten die stetig zunehmenden Sportflieger um ihre Flugstätte bangen müssen, denn die Stadtverwaltung hatte signalisiert, dass sie das Gelände für den Wohnungsbau nutzen möchte.
… das war Ramona Lee Soojun schon mit 4 Jahren klar. Inzwischen will sie die eigene Version des Kampfkunst-Darstellers und Filmregisseuren werden. Der erste Schritt dazu ist schon getan: Sie schreibt Kung-Fu-Romane. Begonnen hat sie…
6 Tage, 11 Filme, 10 Sprachen – In der kommenden Woche verwandelt sich die Aula Magna der West-Universität in Temeswar für das CINECULTURA wieder in einen Kinosaal.
Kinder und Erwachsene kennen und lieben es: „Das Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling. Das Deutsche Staatstheater Temeswar hat den Kipling Klassiker als Musical auf die Bühne gebracht. Eine gelungene Mischung von schauspielerischem Können, schwungvoller Choreographie, beliebten Liedern,…


