Vor genau 100 Jahren, zu Pfingsten 1919, wurde der Verband der Deutschen in Großrumänien in Hermannstadt gegründet. Wie kam es dazu? Auf Anregung von Vertretern der Buchenlanddeutschen, die sich schon im November 1918 für die…
Der Hermannstädter Theologe Prof.Dr. Hermann Pitters (vornerechts) nahm am 23. Mai d. J. die Ehrendoktorwürde der Ovidius-Universität Konstanza von RektorProf.Dr.Sorin Rugina entgegen. Geehrt wurde Pitters vor allem für seine Übersetzung der Orthodoxen Dogmatik des Theologen…
Das Demokratische Forum der Deutschen in Schäßburg lädt Sie ganz herzlich, an diesem Wochenende, zu den Deutschen Kulturtagen Schäßburgs ein. Wenn Sie sich in der als „Perle Siebenbürgens“ bekannten Stadt aufhalten oder in der Nähe von Schäßburg sind, haben Sie die Möglichkeit sich ab Freitag (31. Mai, Eröffnung der Kulturtage, 16 Uhr) an diesem Ereignis zu beteiligen, das heuer der Rieger – Orgel (Baujahr 1905) in der Klosterkirche in der Burg, gewidmet ist. Details aus dem Programm der Veranstaltung erfahren wir von dem Forumsvorsitzenden Ștefan Gorczyca in einem Gespräch mit Helga Neustädter.
Premiere mit „Yvonne, die Burgunderprinzessin“ am Radu Stanca-Nationaltheater In einer Welt, die von Sexbesessenheit und Gewalt, Machtspielen und Bosheit regiert wird, hat das Reine, das Andere, das nicht mitspielt, keine Existenzberechtigung und muss psychisch fertig…
Im Nordsiebenbürgischen Sathmar wurden Ende vergangener Woche die deutschen Kulturtage ausgetragen. Hauptveranstalter waren auch in diesem Jahr das Deutsche Regionalforum Nordsiebenbürgen und die örtliche Johann-Ettinger-Schule mit Unterstützung des Kulturverbands Sathmarense, der deutschen Jugendorganisation Sathmar Gemeinsam,…
Der bayerische Pfarrer Jürgen Henkel veröffentlicht Stadtführer über Hermannstadt Bisher waren seine Bücher meist theologischer oder religiöser Natur wie seine beiden Werke über den orthodoxen Theologen Dumitru Stăniloae oder der Band über den Islam in…
Streiflichter vom 49. Internationalen Jazz-Festival in Hermannstadt Von Donnerstag bis Sonntag Abend hielt das riesige Projekt die Stadt auf den Beinen. Es war das 49. seiner Art und lud erneut Interpreten aus aller Welt nach…
29. Maifest des DFDH fand am Samstag auf dem Huetplatz statt Zum 29. Mal richtete am Samstag das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt (DFDH) das traditionelle Maifest diesmal auf dem Huetplatz aus. Das Wetter…
Doppelausstellung „Josef & Josef“ in Kronstadt und Hermannstadt Unter dem Titel „Zwei Künstler zu Besuch daheim/Doiartiștiînvizităacasă“ laden Dieter Josef und Horst Franz Josef zum Besuch ihrer Doppelausstellung vom 28. Mai bis 28. Juni d. J….
Vier Preise für das TNRS bei der UNITER-Gala Vier Nominierungen für die UNITER-Preise hatte das Radu Stanca-Theater erhalten, bei der UNITER-Gala, die am Montag, den 13. Mai, im Klausenburger Nationaltheater stattgefunden hat, gab es vier…
Prof. Dr. Sabin Adrian Luca zum sechzigsten „Ich stelle mich gerne den Herausforderungen, ja, ich suche sie sogar“, schreibt Prof. Dr. Sabin Adrian Luca, der amtierende Generaldirektor des Hermannstädter Brukenthalmuseums in seinem Lebenslauf. Betrachtet man…
EKR-Pressekonferenz zur Eröffnung der Touristensaison Die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien hat auch in diesem Jahr die sogenannte „Transilvania Card“ herausgeben. Durch sie sollen Touristen und Einheimische animiert werden, das Land besser kennen zu…
Honterus-Druckerei feiert 25. Betriebsjubiläum „Wie das Altenheim (Anmerkung der Redaktion: Dr. Carl Wolff, das im Oktober 1994 eingeweiht wurde und sich zu jenem Zeitpunkt im Bau befand) sei auch die Druckerei eine ‚Insel der Hoffnung‘;…
Die Stadt Temeswar beherbergte während der diesjährigen Osterferien die 20. Auflage des Internationalen Deutschsprachigen Jugendtheaterfestivals. Daran beteiligten sich deutschsprachige Schul- und Jugendtheatergruppen aus der Ukraine, Serbien und Bulgarien sowie aus mehreren Ortschaften Rumäniens wie Jassy,…
Das Städchen Schäßburg in Siebenbürgen ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Alljährlich wird es von zahlreichen Touristen aus dem In- und Ausland besucht. Sie spazieren gerne durch das mittelalterliche Burgviertel mit seinen engen Häuserzeilen, Kirchen und Türmen. Leider nagt der Zahn der Zeit an dem alten Gemäuer, besonders die Burgmauer droht stellenweise einzustürzen. Architekt Christoph Machat, ein gebürtiger Schäßburger und als UNESCO-Fachmann bekannt, hat während eines Besuchs in seiner Heimatstadt mit unserer Mitarbeiterin Christa Richter gesprochen. Dr. Machat hat seit Jahren Leitungsstellen belegt innerhalb des Internationalen Rates für Denkmalpflege, kurz als ICOMOS bekannt. ICOMOS berät die UNESCO zu denkmalpflegerischen Fragen, insbesondere des Weltkulturerbes. Das Gespräch mit Dr. Christoph Machat wurde am 11. April aufgenommen.
Lesung mit Traian Pop Traian und Horst Samson Angesagt war am Karfreitag eine Lesung mit den Schriftstellern Eginald Schlattner, Horst Samson und Traian Pop Traian im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt. Schlattner sagte kurz fristig ab, so…
Die Krefelder Künstlerin Patrizia Casagranda „Wir verharren in unseren Standpunkten farbenfroher Privilegien, scheinbar auf den Wechsel wartend, der niemals kommen wird, wenn wir sitzen bleiben“. So lautet ein Leitsatz der deutsch-italienischen Künstlerin Patrizia Casagranda, die…
Die Open-Air-Fotoausstellung „Another Europe“ in der Heltauergasse eröffnet Biszum 16. Mai kann die Fotoausstellung „Another Europe“ (Einanderes Europa) entlang der Heltauergassebewundert werden, die von von dem Österreichischen Kulturforum in Bukarest in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk der…
Komödie des Bukarester Nationaltheaters in Hermannstadt aufgeführt Margaret, gespielt von Medeea Marinescu, und Maurice, gespielt von Marius Manole stellen fest, dass die große Liebe zwischen ihnen vorbei ist, oder, besser gesagt, dass es sie irgendwie…
Das Deutsche Kulturzentrum Temeswar, in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Kommunikationswissenschaften an der Politechnischen Universität Temeswar, lud zu einer Buchpräsentation ein. Im Mittelpunkt stand der Mikroroman des Autors Franz Xaver Kappus „Die Peitsche im Antlitz….
Streiflichter von der 29. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza Wer drei volle Tage mit Lesungen, Buchvorstellungen, einer Vernissage und einem Theaterstück erleben darf, sucht beim Berichten natürlich nach dem sprichwörtlichen roten Faden… Diesen stellte…
Ausstellung zum Gedenken an die Deportation in der Sakristei In seiner Ausstellung „Deportation der Rumäniendeutschen. Immer war diese Hoffnung. Ehemalige Russlanddeportierte erinnern sich“ setzt sich der Luxemburger Fotograf Marc Schroeder mit der im Januar 1945…
Eine Kleinstadt an der Grenze Osteuropas. Flüchtlinge Savia, Katja, Radikalisten, Skinheads, Figuren, die im Stück des schottischen Autors David Greig vorkommen. So auch auf der Bühne des Deutschen Staatstheaters Temeswars anlässlich der neuen Inszenierung „Europa“…
Der neue Leiter der deutschen Abteilung heißt Hunor Horváth Wenn man ihn zum ersten Mal sieht, mit seinen klaren, blauen Augen, seinem struppigen Bart, der Stoffweste und dem ausgefransten Schal, könnte man ihn glatt für…
Das junge, zeitgenössische, künstlerische Schaffen wird vom 15. bis 21. April erneut in Cafés und alternativen Räumen in Temeswar vertreten sein. Cafékultour ist ein wahres Fest Europas und der Multikulturalität in Temeswar. Es bietet eine…
Johannes Reychmuts Nachlass / Tischlerkunst des 16. Jahrhunderts Die Eröffnung der Ausstellung „Das Tobsdorfer Chorgestühl und seine Restaurierung“ fand am 1. April, im Hermannstädter Friedrich Teutsch-Kultur- und Begegnungszentrum statt. Der Projektleiter der Restaurations-Gruppe, Dr. Ralf…
Operettenabend mit Budapester Solisten im Thaliasaal Einen Operettenabend mit Solisten des Operettentheaters aus Budapest konnte das Hermannstädter Publikum am vergangenen Freitagabend in Hermannstadt erleben. Die drei Künstler befanden sich auf Siebenbürgen-Tournee und traten zum ersten…
Premiere am Gong-Theater war ein Erfolg Es ist inzwischen zur Tradition geworden, dass der Welttheatertag, am 27. März, am Gong-Theater für Kinder und Jugendliche mit einer Premiere gefeiert wird. Dieses Jahr wurde das Kunstmärchen „Privighetoarea“…
Ein Tag vor dem Welttag der Poesie (21. März) wurde im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“, zum ersten Mal in deutscher Sprache über Mihai Eminescu gesprochen, und das durch zwei Reschitzaer. Der große rumänische Dichter inspiriert, auch so viele Jahre nach seinem Ableben. Bekannte Philologen und Übersetzer, Dichter und Schriftsteller, Künstler aller Art, von früher und jetzt, sind ständig bemüht anhand des literarischen Werkes, das Bild Eminescus zu ergänzen. Auch für die Bildhauer Rumäniens ist es stets ein Herausforderung Denkmäler zu schaffen , um die Erinnerung an den Dichter im Bewusstsein der Bevölkerung wachzuhalten. Ein Teil der Denkmäler die Mihai Eminescu gewidmet sind und in mehreren Ortschaften des Landes stehen, kann man nun in einem ersten Album-Buch ansehen, das 2018 im Reschitzaer Verlag „Banatul Montan“, gedruckt wurde. Der Band trägt die Unterschrift von Prof. Gheorghe Jurma, ein leidenschaftlicher und guter Eminescu-Kenner, und Erwin Josef Țigla, ein akribischer Verleger und Bibliothekar. Im Schiller-Haus wurden auch der Band „Ludwig Vinzenz Fischer und seine Eminescu Übersetzungen“ (”Ludwig Vinzenz Fischer și traducerile eminesciene°, Editura TIM Reșița, 2018) und die deutsch –rumänische Übersetzung des Gedichtes „Luceafărul”, in einer Liliput – Ausgabe, vorgestellt. Die Veranstaltung „Eminescu und Rumänien: eine permanente Entdeckung“ fand in Anwesenheit von Frau Christiane Cosmatu, Unterstaatssekretärin im Departament für Interethnische Beziehungen neben der rumänischen Regierung, von Dr. Klaus Fabritius , Vorsitzender des DFDR – Regionalforums Altreich, der Übersetzerin Nora Iuga, Künstlern, Hochschullehrern und Eminescu-Liebhabern statt. Daß Eminescus Gedichte auch vertont wurden, daran erinnerten die Musiker Ana Boldea und Marius Boldea, die bekannte Romanzen am Klavier anstimmten.
Die Bücher sind ein Geschenk der Gemeinde der Banater Berglanddeutschen für das 100 -jährige Jubiläum seit der Gründung von Großrumänien, erfahren wir, unter anderem, von dem Vorsitzenden des DF der Banater Berglanddeutschen, Erwin Josef Țigla, in einem Gespräch mit Helga Neustädter.
Wiedereinweihung der Synagoge in Deva Ein Fest der Freude feierte am Sonntag die jüdische Gemeinde in Deva mit zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland. Die Wiedereinweihung der sanierten Synagoge war der Anlass, zu dem…


