Gespräch mit Krimiautor Ralf Kramp In der Eifel in Deutschland werden in der Krimiliteratur jährlich die meisten Menschen umgebracht, erzählte diesen Herbst der Krimiautor Ralf Kramp bei seiner Lesung im Deutschen Kulturzentrum Hermannstadt. Seit 25…
Dagmar Dusil ist eine Schriftstellerin, die in Deutschland lebt, aber auch immer wieder in Hermannstadt zu Hause ist, denn sie stammt aus Siebenbürgen. Mit ihrem ersten Buch „Blick zurück durchs Küchenfenster“, das ihrer siebenbürgischen Verwandschaft gewidmet ist, wurde sie landesweit bekannt, da das Buch auch ins Rumänische übersetzt wurde. In diesem Herbst wurde sie zur Dorfschreiberin von Katzendorf gewählt, einer Initiative des Dichters und Regisseurs Frieder Schuller, der seit 2011 versucht, sein geliebtes Katzendorf nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Im folgenden Gespräch berichtet Dagmar Dusil unserer Mitarbeiterin Christa Richter, was es mit diesem Dorfschreiberpreis auf sich hat.
2 Astra-Filmfestival wurde von 70.000 Zuschauern aller Altersklassen besucht Während der goldene Oktober zum Spaziergang durch die bunten Wälder einlud, stürmten die Hermannstädter die Kino-Säle. Zum 18. Mal fand zwischen dem 16. und 22. Oktober…
Internationale Museologische Tagung im Brukenthalmuseum Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Brukenthalmuseums fand vom 5. bis 8. Oktober im Blauen Stadthaus am Großen Ring ein Symposium zum Thema „Museum im Spannungsfeld zwischen universeller und nationaler Ausrichtung“…
Luxemburger Pianist konzertierte in Hermannstadt Als „unmittelbar sinnlich und von erhabener Schönheit“ bezeichnet der Luxemburger Pianist Jean Muller die „Goldberg-Variationen“ BWV 988 von Johann Sebastian Bach in seinem Begleittext zur CD „Bach. Goldberg Variations“, die er in diesem…
Zur dritten Auflage des „Jungen Festivals von Hermannstadt“ am Gong-Theater „Hand hoch, wer hat ein Kendama dabei?“ Zig Kinder hoben das beliebte Holzspielzeug in die Luft und kreischten vor freudiger Erwartung. Die beiden Trickshows der…
Die Welt der Kunstsammler trifft sich Ende Oktober in Michelsberg Zum ersten Mal findet ein internationales Treffen von Kunstsammlern in Rumänien statt und zwar in Michelsberg. Die Begegnung wird begleitet von einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst…
Der frühere bayerische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich zur Revision der Luther-Bibel 2017 Martin Luther hat bei seiner Bibelübersetzung ins Deutsche dem Volk aufs Maul geschaut. Er hat damit die deutsche Sprache geprägt wie kein Zweiter….
2. Auflage des einzigen Roma-Poesiefestivals in Rumänien Die zweite Auflage des Internationalen Poesiefestivals der Roma „Romaii Poesia” hat vergangene Woche in Hermannstadt stattgefunden. Eingeladen waren Roma-Dichter aus aller Welt, die hier gemeinsam gearbeitet, gefeiert und vorgelesen haben….
Die Saison der Volksfeste mit religiösem Hintergrund im Banat klingt traditionsgemäß mit dem Weihefest der katholischen Kirche in Wolfsberg aus. Die Wolfsberger Kirchweih war in diesem Jahr eine der Abschlussveranstaltungen der deutschen Kulturdekade im Banater…
Gespräch mit Nora Iuga, der Grande Dame der rumänischen Literatur Den mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis zum Spiegelungen-Preis für Lyrik erhält 2017 die rumänische Dichterin Nora Iuga. Die Redaktion der Zeitschrift Spiegelungen würdigt damit ein literarisches und übersetzerisches…
„Menschen und Traditionen“ – unter diesem Namen wurde am zweiten Tag der Kulturdekade im Banater Bergland in der Eftimie Murgu Universität in Reschitza eine ganz besondere Fotoausstellung über das Leben der Rumänien-Deutschen eröffnet. Verantwortlich für die Ausstellung war Klaus Fabritius, der Vorsitzende des Regionalforums Altreich der Deutschen in Rumänien.
Blasmusikgruppen aus Deutschland, Serbien und Rumänien kamen im Zuge der Kulturdekade im Banater Bergland zum 13. Blasmusikfestival in Steierdorf zusammen.
Theater und Politik sind zwei Bereiche, die seit der Antike Hand in Hand gehen. Die aktuellen Zusammenhänge dieser beiden Ressorts stellten das zentrale Thema der Zweiten Internationalen Konferenz für Theaterstudien, die Ende dieser Woche in…
Premiere mit „Avioane de hârtie“ von Studenten aufgeführt Ein Basketballkorb, eine Halfpipe, ein paar Autoreifen. Das Bühnenbild: ein Spielplatz in einem Großstadtviertel. Jugendliche fahren auf Rollerblades über die Bühne. Einer schwingt gefährlich einen Baseballschläger. Das…
Mit einem vollen Kulturprogramm wartete der 24. Heimattag der Banater Berglanddeutschen vor einer Woche auf seine Besucher in Bokschan. Ausgetragen wurde er zusammen mit dem Herbstfest des Jugendforums Bokschan im Rahmen der 27. Kulturdekade im Banater Bergland.
Die Autorin Dagmar Dusil erhält Dorfschreiberpreis in Katzendorf Zum fünften Mal wurde am Wochenende vom 29. September bis 1. Oktober in Katzendorf der Dorfschreiberpreis vergeben. Dagmar Dusil, u. a. Autorin des Buchs „Blick zurück durchs…
Die 7. Auflage des Europäischen Theaterfestivals Eurothalia am Deutschen Staatstheater Temeswar startete am vergangenen Freitag. Bis Freitag dieser Woche treten Theater- und Tanzensembles aus Europa vor dem Temeswarer Publikum auf. Die meisten befinden sich zum…
1 Lesung mit Karin Macke im Erasmus-Büchercafé Das Erasmus-Büchercafé ist ein Ort zum Lesen und Schreiben und am Dienstag, 26. September 2017 war es auch ein Ort zum Lesen und Schreiben über das Lesen und…
In der Nacht vom 6. auf 7. Oktober findet die „Lange Nacht der Galerien“ in Bukarest sowie in weiteren elf rumänischen Städten statt. In acht Stunden können die Besucher in 150 Galerien und Ateliers auf den neusten Stand der zeitgenössischen Kunst kommen. Mit dabei ist auch der Berliner Künstler Miron Schmückle. Die Vernissage seiner Ausstellung „Das Auge wird vom sehen nicht satt“ findet heute Abend um 19 Uhr in der Kunstgalerie Anca Poterasu in Bukarest statt. Die Ausstellung zeigt einen Überblick Miron Schmückles Arbeiten, ein konzeptueller Ansatz einer Maltechnik, ausgedrückt durch sorgfältig und durchdachte geometrische Wiedergabe von imaginierten Pflanzen und botanischen Aspekten, die sich mit dem menschlichen Körper verbinden, mit fortschreitender Zeit und Alter.
Gestern Abend fand in der Galerie Anca Poterasu ein Künstlergespräch mit Miron Schmückle und dem Kunsthistoriker Dr. Hans-Werner Schmidt über die ausgestellten Werke statt. Miron Schmückle verweise rückblickend in seinen Arbeiten auf die Erfahrung permanenter Restriktion in Rumänien. Die Spur, die er selbst in Erinnerungsbildern legt, führe zurück in die Kindheit des Künstlers, erklärte der Kunsthistoriker Dr. Hans-Werner Schmidt. Unsere Kollegin Monica Strava sprach mit Miron Schmückle im Anschluss des Künstlergesprächs.
Der Tag der Deutschen Einheit wurde gestern auch in Temeswar begangen. Das ist der Nationalfeiertag der Bundesrepublik Deutschland, der seit der Wende auch in West-Rumänien gefeiert wird. Zu dem bereits traditionellen Galakonzert mit Empfang lud…
Das Deutsche Staatstheater Temeswar eröffnete am Wochenende seine neue Spielzeit mit einer Premiere. Gezeigt wurde „Die unglaubliche und traurige Geschichte von der einfältingen Erendira und ihrer herzlosen Großmutter“ nach Gabriel Garcia Marquez unter der Spielleitung…
Die Deutsche Kulturdekade im Banater Bergland startet morgen und hält bis zum 15. Oktober an. Sie umfasst zahlreiche Veranstaltungen in Bokschan, Deutsch-Saska, Dognatschka, Ferdinandsberg, Orawitza, Reschitza, Steierdorf und Wolfberg.
Die dritte Auflage eines Wochenendes mit schwäbischer Musik ereignete sich Anfang September in der Ortschaft Willand (Villány) in der ungarischen Branau (Baranya). Die Veranstaltung zog tausende Besucher aus der ganzen Region an. Hauptanziehungspunkt war der…
Die Agnethler Kirchenburg wird mit EU-Mitteln saniert Ein weiterer Finanzierungsvertrag aus nicht rückzahlbaren Mitteln, die Rumänien aus dem Regionalen Operationellen Programm für die Zeitspanne 2014-2020 zustehen, betrifft ebenfalls ein Kulturerbeobjekt der Evangelischen Kirche A. B….
Musikalische Leckerbissen in Michelsberg Sie müsse nicht in die Welt hinaus, die Welt komme zu ihr, pflegte die Schäßburger Autorin Ursula Bedners zu sagen, deren Welt ihr Garten am Fuße der Burg gewesen ist. Die…
Streiflichter vom 15. interkulturellen Festival „ProEtnica” in Schäßburg Vom 17.- 20. August fand die 15. Auflage des interkulturellen Festivals „ProEtnica” in Schäßburg statt. 20 in Rumänien lebende ethnische Minderheiten zelebrierten gemeinsam Freundschaft und Vielfalt. Die Besucher…
Buchvorstellung mit besonderem musikalischen Rahmen im Spiegelsaal „Ich denke mich durch Hermannstadt” lautet eine Zeile in dem Gedicht „Hermannstadt im Alphabet der Götter” das die Herausgeberin Dagmar Zink Dusil zur Klavierbegleitung des Nachwuchspianisten Alexandru Simirad bei…
Michael Lassel stellt im Brukenthalpalais aus Als „herausragenden Erben und Bewahrer europäischer Maltraditionen” bezeichnet Frank Remmert den 1948 in Ludwigsdorf/Logig in Nordsiebenbürgen geborenen Künstler Michael Lassel, der seit 1986 in Fürth/Deutschland lebt. Der Künstler war am…
Zwei Bücher zum Thema Heimat wurden beim Sachsentreffen vorgestellt Eine Geschichte, wie sie nur eine Großmutter am Feuer erzählen kann. Über Krieg, über Deportation, über das Dorf und seine Nachbarschaften, die ganz normale Welt eben….


