Die 1983 in Temeswar geborene Petra Curescu hat bereits als Lenau Schülerin zum deutschen Literaturkreis „Stafette“ gefunden. Bei den diesjährigen Kulturtagen des Temeswarer Forums im Zeichen von 25 Jahren „Stafette“ wurde ihr dritter Lyrikband „Gegenbild“…
Bis zum Frühjahr ist zwar noch einige Zeit hin, trotzdem fand Samstag in Temeswar ein Frühlingserwachen statt.
„Enzian Senior“ heißt die neueste Volkstanzgruppe der Banater Berglanddeutschen Marianne und Nelu Florea, die bereits die Kinder- und Jugendtanzgruppen „Enzian“ in Reschitza seit Jahren leiten, haben nun auch den Erwachsenen Schautänze beigebracht. Die Damen, meist Mitglieder…
Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und vieles mehr haben die Banater Berglanddeutschen geplant um im Jahr 2017 das Jubiläum 500 Jahre Reformation zu begehen. Wie viele der Veranstaltungsreihen soll auch diese in ökumenischer Gesinnung getan werden. Den…
Im November schlägt Bibliothekarin Ruxandra Cojocariu erneut lesenswertes Buchmaterial aus dem Deutschen Kulturzentrum Temeswar vor.
Eine Woche vorverlegt wurde das Kriegsopfergedenken dieses Jahr im Banat. Am 6. November fand man sich auch auf dem Temeswarer Heldenfriedhof ein, um hier den Gedenktag am Grab der Soldaten zu halten, die vor 100 Jahren nach einem Einsatzflug mit dem Zeppelin nahe Temeswar abstürtzten und dabei ums Leben kamen.
Ein vergessenes Ungarndeutsches Dorf Einst lebten in Udvar an der südlichen Grenze der Branau mehrere hundert Ungarndeutsche, heute sind nur noch vereinzelt einige Schwaben übrig, und selbst das Dorf schrumpft Jahr für Jahr. Gerade deswegen…
In den letzten Jahren haben sich viele nach den Einführungsmöglichkeiten des Volkstanzunterrichts an Schulen erkundigt, deshalb hat die Deutsche Selbstverwaltung Budapest bei ihrer Sitzung im September beschlossen, ihre kostenlose Volkstanz-Weiterbildungsreihe für Pädagogen fortzusetzen. Die Volkstanz-Weiterbildung…
Von Vorurteilen und eigenen Eindrücken /Österreichische SeniorInnen auf Reisen
3.200 Seniorinnen und Senioren aus Österreich besuchten in der Zeitspanne vom 17. September bis 22. Oktober d. J. Siebenbürgen. Insgesamt 71 Reisebusse waren dabei im Einsatz. Im Wochentakt reisten sie im Rahmen des Herbsttreffens des Österreichischen Pensionistenverbands in Hermannstadt an, von wo es dann in Tagesausflügen in die nähere und weitere Umgebung ging, u. a. nach Holzmengen, Michelsberg, Kronstadt, Schäßburg, Birthälm. Vor Ort wurden sie von den Mitarbeitern der Tourismusfirma Sibiu Reisen betreut. Reiseleiter Mihai Hașegan, der die Fäden der Aktion in der Hand hielt, sagte der Hermannstädter Zeitung am Montag: „Für die Hotels in der Stadt hat dies insgesamt 13.500 Übernachtungen bedeutet, die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien konnte 3100 Transilvania-Cards absetzen und die PensionistInnen verschickten 5000 Postkarten”. Noch heute und morgen weilt die fünfte und letzte Gruppe, 420 Seniorinnen und Senioren aus Österreich, in Hermannst
Temeswar feierte an den vergangenen Tagen 300 Jahre seitdem die Stadt von der osmanischen Herrschaft durch die habsburgische Armee befreit wurde. Das Programm der Festveranstaltungen umfasste eine Jubiläumsaustellung, eine Fachkonferenz, einen Festgottesdienst, Trachten- und Militärparaden sowie ein Festkonzert mit anschließendem Feuerwerk. Ein Beitrag von Adrian Ardelean:
Eurothalia klang am 14. Oktober mit einem Stück aus Deutschland aus. Das Deutsche Staatstheater Temeswar war 8 Tage lang Gastgeber des europäischen Theaterfestivals. Im Programm standen insgesamt 11 Vorstellungen aus Deutschland, Ungarn, Polen, Belgien, Frankreich, Spanien und Rumänien. Adrian Ardelean hat sich manche der Stücke angeschaut und berichtet.
Zwei Oscar-nominierte Filme beim 16. Astrafilm-Festival in Hermannstadt
Nur ein Festival schafft es Jahr für Jahr, im kalten und verregneten Monat Oktober die kulturliebenden Hermannstädter aus ihren Häusern zu locken: Es ist die perfekte Zeit für das Astrafilm-Festival. Heuer feiern die Organisatoren rings um Dumitru Budrala die 16. Auflage und diese ist wie jedes Jahr noch besser als im Vorjahr. Die besten 100 Dokumentarfilme, die in den letzten zwei Jahren weltweit erschienen sind, können bis Sonntag beim Festival gesehen werden. Neu ist der Dome auf dem Großen Ring, in dem ein 360-Grad-Kino eingerichtet wurde. Weiterlesen
Die rumäniendeutsche Nachwendeliteratur hat einen neuen Vertreter: Der 46-jährige Benjamin Burghardt, seit Jahren Mitglied des Temeswarer Literaturkreises Stafette, veröffentlicht seinen ersten Gedichtband betitelt „Katzbuckeln“. Am 21.Oktober, ab 12 Uhr 15, wird das Buch im Adam-Müller-Guttenbrunn Haus von dem Schriftsteller und Journalisten Balthasar Waitz innerhalb der Kulturtage des Temeswarer Deutschen Forums und des Literaturkreises Stafette vorgestellt. Robert Tari unterhielt sich mit Benjamin Burghardt über sein literarisches Debüt.
Deutsche Charlotte Dietrich-Schule in Hammersdorf feierlich eröffnet
Hermannstadt hat ab diesem Jahr eine private deutsche Schule, die den Namen Charlotte Dietrich trägt. In der Charlotte-Dietrich-Schule wird nicht nur deutsch gesprochen, auch der Lehrplan kommt aus Deutschland, Träger ist die „Gustav Dietrich Hermannsthal”-Stiftung, eine Stiftung der evangelischen Kirchengemeinde A. B. Hermannstadt. Weiterlesen…
Vernissage und Buchvorstellung im DFDH
Zwei Buchvorstellungen und eine Vernissage schlugen am Dienstag einen weiten Bogen: Beim Treffen der Senioren und anschließend bei jenem des Forumsclubs am 11. Oktober ging es thematisch von der griechischen Antike bis zum Zustand der Siebenbürger Kirchenburgen heute. Weiterlesen…
Die Deutsche Kulturdekade im Banater Bergland vereinte bereits am Wochenende Kulturgruppen aus dem Buchenland, Altreich und Banat, aber auch aus Ungarn und Österreich. Zum 14. Chor- und Musiktreffen der Banater Berglanddeutschen kamen manche zum wiederholten Male…
Das Deutsche Staatstheater Temeswar ist diese Tage Gastgeber des europäischen Theaterfestivals Eurothalia. Im Programm dieser 6. Festivalauflage stehen insgesamt 11 Vorstellungen aus Deutschland, Ungarn, Polen, Belgien, Frankreich, Spanien und Rumänien. Bei der Eröffnung am Freitag-Abend sowie bei den Vorstellungen am Wochenende war auch Adrian Ardelean dabei.
Die römisch-katholische Kirchengemeinde Neuarad feierte am vergangenen Sonntag das 193. Weihefest ihrer jetzigen Kirche. Das traditionelle banatschwäbische Kirchweihfest gestalteten das Deutsche Ortsforum mit seiner Jugendorganisation Banat-JA und die Adam-Müller-Guttenbrunn-Schule mit. Viele der aktiven Teilnehmer anderer Ethnien hatten dabei die Gelegenheit, Banater Schwaben für einen Tag zu sein. Ein Beitrag von Adrian Ardelean:
Gemeindefest des Mediascher Kirchenbezirks in Eibesdorf/Ighișu Nou
„Das ist der gleiche Himmel wie daheim” habe er bei einem Blick auf den nächtlichen Himmel über Birthälm festgestellt, sagte Pfarrer Hermann Schäfer von der evangelischen Kirchengemeinde Höchstadt an der Aisch in seinem Grußwort zum 25. Jubiläum der Partnerschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde Mediasch, das im Rahmen des Festgottesdienstes beim Gemeindefest des Mediascher Kirchenbezirks am Sonntag in Eibesdorf gefeiert wurde. Weiterlesen…
Premiere mit Ibsens „Die Gespenster” am Ion D. Sârbu-Theater in Petroșani
Bereits zwei Wochen vorher waren sie ausverkauft – die Karten zu Alexander Hausvaters grandioser Inszenierung von Henrik Ibsens „Die Gespenster”. Ein altes Stück aus dem Jahr 1881. Es handelt verblüffend aktuell davon, dass das Leben in Krisenzeiten nicht weitergeht. Dass die Toten über die Lebenden herrschen. Dass das Falsche alles Richtige vergiftet. Wer zu fliehen versucht, gerät umso gnadenloser in die alten Schlingen. Es gibt kein Entkommen aus Ibsens Weltgerichtssaal. Mit dieser tiefgreifenden und aufwühlenden Premiere sollte am 24. September d. J. das Ion D. Sârbu-Theater in Petroºani die neue Spielzeit eröffnen. Weiterlesen…
„Die Ungarndeutschen wollen ihre Kultur nicht aufgeben, und die ungarische und die Bundesregierung begrüßen und unterstützen das“ – sagte der Minister für Humane Ressourcen bei der Einweihung des komplett sanierten Theatergebäudes bei der Deutschen Bühne Ungarn am 28. September in Seksard. Mehr als 215 Millionen Forint kostete das Bauprojekt. Bei der Übergabe wurde Lessing’s Nathan der Weise aufgeführt.
25. Gründungsjubiläum der Evangelischen Akademie Siebenbürgen
„Es war nachgerade ein prophetisches Projekt, wenn hier auf den Trümmern einer zusammengebrochenen kommunistischen Gesellschaft und Planwirtschaft, deren katastrophale geistige Folgen, Auswirkungen und Konsequenzen bis heute in dem hierzulande üblichen öffentlichen politischen und gesellschaftlichen Diskurs zu spüren sind, ein Forum des Dialogs, des wissenschaftlichen Austausches und ja auch der Ökumene geschaffen wurde.” So beschrieb der vormalige Akademieleiter Dr. Jürgen Henkel die vor 25 Jahren erfolgte Gründung der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, die am Wochenende im Hans-Bernd-von-Haeften-Tagungshaus gefeiert wurde. Weiterlesen…
7. DWS-Weinfest im Apfelhaus in Michelsberg gefeiert
Vergangenen Sonntag fand das schon zur Tradition gewordene Weinfest des Deutschen Wirtschaftsclubs Siebenbürgen (DWS) im Apfelhaus in Michelsberg statt. Zum Verkosten gab es Weine von verschiedensten Sorten, aber auch Most, Bier oder Likör sowie Spezialitäten vom Grill. Ein Höhepunkt des Weinfestes war der Auftritt der Tanzgruppe der Brukenthalschule und anschließend die Wahl der Weinkönigin. Zur Weinkönigin gekrönt wurde Camelia Oprea. Für Musik und gute Laune sorgten auch dieses Jahr DJ Michael Kothen und DJ Dietrich Galter. Weiterlesen…
Die Sanierung der Deutschen Bühne Ungarn ist abgeschlossen. Das komplett renovierte Theatergebäude in Seksard wird am 21. September feierlich mit einer Premiere eingeweiht. Aus diesem Anlass stellt das Ensamble Lessing’s Nathan der Weise auf die Bühne. Die offizielle Übergabe mit dem Beauftragten der deutschen Bundesregierung für Minderheiten, Hartmut Koschyk und mit dem ungarischen Minister für Humane Ressourcen, Zoltán Balog ist am 28. September.
Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Otto Heinek bewertet das Bauprojekt als erfolgreich.
Auf dem Filmfest von Miskolc „Cinefest“ wurde am 17. September eine deutsch-ungarische-rumänische Filmproduktion vorgestellt. Titel des Filmes lautet „Die Reise mit Vater“. Regisseurin des Streifens ist Anca Miruna Lazarescu. Der Film erntete auf dem 34. Münchner internationalen Filmfestival einen großen Erfolg. Der Film kommt Januar 2017 in die ungarische Kinos. In Deutschland ist die Produktion ab 17. November zu sehen. Mit der Regisseurin sprach Albin Lukács in Budapest.
Zwei neue Komödien starten die neue Spielzeit am RST
Ein romantisches Abendessen mit der Geliebten im idyllischen Wochenendhaus, das aus den Fugen gerät. Eine Köchin, die ein Model, und ein Model, das eine Köchin spielen muss. Ein gestresster Ehemann, der vor der Ehefrau die Geliebte seinem besten Freund anhängt, der wiederum der Geliebte der Ehefrau ist. Wie soll das alles gut gehen? Die Antwort lautet: Lügen, Lügen und noch einmal Lügen. Es herrscht ein totales Desaster. Aber dem Publikum gefällt das. Lautes Gelächter und gute Laune sind eine Garantie bei den beiden neuesten Theaterstücken, die zu Beginn der Spielzeit 2016/2017 im Saal des Radu Stanca Theaters gezeigt wurden. Weiterlesen…
Ausstellung mit Fotos von SchönheitsoperationenElf großformatige Aufnahmen aus OP-Sälen, begleitet von einem Kurzfilm und einem Tonstreifen bilden die Ausstellung „Gentle Violence – Faces of Change” (Sanfte Gewalt – Gesichter der Veränderung), die vergangene Woche eröffnet wurde und bis zum 9. Oktober in der Galerie für zeitgenössische Kunst des Brukenthalmuseums in der Quergasse/str. Tribunei zu sehen ist. Bei der Eröffnung dabei war u. a. die Fotografin, Cristina Bobe, die schon 2014 in Hermannstadt eine Ausstellung mit Fotos aus OP-Sälen gezeigt hatte. Diesmal sind dabei nur Aufnahmen aus Schönheitsoperationen. Weiterlesen…
In der Temescher Gemeinde Sanktandres wurde am Sonntag ein Kreuz im ehemaligen Pfarrhaus der katholischen Ortskirche eingeweiht. Es geht dabei um eine Spende der Heimatorsgemeinschaft aus Deutschland für das neue Ortsmuseum der Gemeindeverwaltung, das nun hergerichtet wird. Ein Beitrag von Adrian Ardelean.
50. Auflage des Töpfermarktes auf dem Großen Ring in Hermannstadt
Der schon längst traditionelle Hermannstädter Töpfermarkt ist nicht nur ein Wahrzeichen der Stadt, sondern auch ein Zeichen, dass der Herbst im Anmarsch ist, denn vor 50 Jahren wurde festgelegt, dass der Markt am ersten Wochenende im September stattfinden soll. Und bei der 50. Auflage blieb es dabei, so dass am 3. und 4. September 130 Aussteller auf dem Großen Ring ihre Waren anbieten konnten. Weiterlesen…


