Gespräch mit Guillaume Jérémie von der Schweizer Band „Kadebostany” Die Mitglieder der Band Kadebostany haben nicht nur ein ungewöhnliches Auftreten, nein, auch das Konzept hinter ihrer Musik ist speziell. In weißen Uniformen betreten die Künstler…
Diakoniewerk International feiert morgen in Hermannstadt 10 Jahre, seitdem sich das österreichische Unternehmen im Sozial- und Gesundheitsbereich in Rumänien eingebracht hat. Zu diesem Anlass wird ein Internationales Symposium organisiert: „Kunst kennt keine Grenzen – Kulturelle Teilhabe für Menschen mit Behinderung“. Ziel ist, den Zugang von Menschen mit Behinderung zu Kultur- und Freizeitangeboten der Stadt zu fördern. Das in deutscher und rumänischer Sprache abgehaltene Symposium findet statt am 6. Juli, ab 9 Uhr im Spiegelsaal des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt. Die Themenschwerpunkte der Veranstaltung werden von Ana Maria Palcu vorgestellt, Projektleiterin für Rumänien bei Diakoniewerk International. Die Fragen stellte Reiner Wilhelm.
Ein Novum sind die Deutschen Kultur- und Wirtschaftstage Banat gewesen. Damit haben die deutschen Kulturinstitutionen wie auch die Wirtschaftsträger ein Zeichen gesetzt und der Öffentlichkeit über Wochen hinweg die Präsenz im Banat noch einmal – auf kompakte Weise – vor Augen geführt. Die zwei Großveranstaltungen – gemeint sind die Heimattage der Banater Schwaben und die Festlichkeiten zu 25 Jahren Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Temeswar – gehörten ebenso dazu wie Tagungen, Konzerte, Theateraufführungen, Buchvorstellungen, Ausstellungen oder die Wirtschaftsmesse „Made in Banat“.
Zuschauerrekord bei TIFF in Hermannstadt Obwohl der beim TIFF-Filmfestival in Klausenburg für sein gesamtes Lebenswerk geehrte Alain Delon nicht nach Hermannstadt gekommen ist, wurde bei der diesjährigen Hermannstadt-Auflage laut Veranstaltern ein Zuschauerrekord verzeichnet. Mehr als…
Die Deutsche Gesellschaft e. V. lud zur diesjährigen Medienkonferenz in Berlin ein Unter dem Schwerpunkt „Demokratie, Medien und Regionen im Wandel“ veranstaltete die Deutsche Gesellschaft e. V. am 22. und 23. Juni die diesjährige Medientagung…
Aufgebrachte Vertreter der zivillen Gesellschaft, Journalisten, Kronstädter aber auch Repräsentanten der Stadtverwaltung beteiligten sich am Donnerstag an einer öffentlichen Debatte im Bürgermeisteramt Kronstadt zu dem Bauprojekt, welches, scheinbar, ohne offizielle Baugenehmigung, doch noch gestartet wurde. Es ist die Rede vom Bau von 72 Wohnhäusern in einem Stadtviertel von Kronstadt, in einem grünen Bereich zwischen dem Poiana – Weg und dem alten Stadtviertel Şchei. Was das Bürgermeisteramt demnächst unternehmen wird, hat Helga Neustädter von Cristian Macedonschi, Stadtrat des Deutschen Forums in Kronstadt, erfahren.
Die evangelische Kirche als Ort sozialen, kulturellen und religiösen Lebens Wer in Hermannstadt über die Ringe schlendert, die Kirchenburg in Birthälm besucht oder in Schäßburg und Mediasch die Kirchen besichtigt, könnte meinen, alles sei so,…
Der sächsische Ministerpräsident als Mitveranstalter des Sommerfestes im Deutschen Konsulat Vergangenen Donnerstag luden Judith Urban, Konsulin der Bundesrepublik Deutschland und Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen zu einem Sommerfest in den Garten des Deutschen Konsulats…
Weder den Klassenerhalt sichern, noch das oft gepriesene „gute Figur abgeben“ seien die Saisonziele. „Wir wollen Leistung erbringen“, sagt Radu Ienovan, Vereinspräsident der FC Ripensia Temeswar. Der Aufsteiger in die Zweite Rumänische Fußballliga will genauso wie in den Jahren zuvor für Furore sorgen: „Gegen einen Aufstieg in die Erstklassigkeit hätte man eigentlich nichts einzuwenden“, heißt es gelegentlich beim Verein, der seine Heimspiele im kleinen Stadion im Temeswarer Stadtviertel Rote Tscharda austrägt.
Anlässlich „300 Jahre seit der Geburt der Kaiserin Maria Theresia (17. Mai 1717, Wien – 29. November 1780, Wien) fand in Reschitza, im Rahmen der Deutschen Bibliothek „Alexander Tietz”, eine Gedenkfeierlichkeit statt. Vor einem zahlreich erschienenen Publikum sprachen Univ.-Prof. Dr. Rudolf Gräf, Vizerektor der Klausenburger „Babeș-Bólyai”-Universität (der aus Reschitza stammt), Dr. Ovidiu Roșu, der Leiter der Kreisdienststelle Karasch-Severin der Rumänischen Nationalarchive (mit Sitz in Karansebesch) und Doktorand Claudiu Călin, Archivar des Diözesanarchivs des römisch-katholischen Bistums Temeswar. Gastgeber und Veranstalter des Gedenkereignisses war Erwin Josef Țigla, Bibliothekar und Vorsitzender des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen.
Das Hermannstädter Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch“ der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien hat 2017 seine gesamte Tätigkeit auf die Reformation in Siebenbürgen eingestellt. Schon im Oktober des Vorjahres war die Ausstellung „Reformation im östlichen Europa“ ein Anziehungspunkt für Interessenten gewesen. Jetzt ist die Sonderausstellung „Reformatio Transilvaniae 500 – Sakrale Räume und Symbole im Wandel“ zu sehen, ergänzt von zahlreichen weiteren Veranstaltungen, die zum Sachsentreffen Anfang August (04.-06.08) voraussichtlich viele Gäste anziehen wird. Die rührige Leiterin des Teutsch-Hauses, Frau Gerhild Rudolf, stellt das reiche Programm der Kulturanstalt vor. Die Fragen stellt Christa Richter, Mitarbeiterin der Sendung in deutscher Sprache beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk Rumäniens România in Bukarest.
Mit Hilfsspenden für die Temeswarer Krankenhäuser nach der Wende hat es angefangen. Bereits 1992 wurde eine Städtefreundschaft angeregt. Fünf Jahre später wurde dann die Städtepartnerschaft unterschrieben, nachdem die Kontakte zwischen den beiden Städten eine Vervielfältigung und Vertiefung gekannt hatten.
„Kaffee trinken für einen guten Zweck” heißt die Wohltätigkeitsveranstaltung in Hermmannstadt, die Gaumenfreuden mit einem großen Spaßfaktor verbindet: außer Kaffee und Kuchen locken auch ein Flohmarkt und eine Tombola die Teilnehmer in den Hof der Brukenthalschule. Schon zum 14. Mal organisieren die Frauen vom Deutschen Wirtschaftsclub Siebenbürgen diese Aktion. Ihre Motivation wird durch ganz konkrete Ziele gestärkt, die es mit dem Erlös der Wohltätigkeitsveranstaltung umzusetzen gilt. Am Samstag, dem 17. Juni, ist es wieder soweit: zwischen 10 und 14 Uhr gibt es die „Sommerausgabe“ der Wohltätigkeitsveranstaltung. Dazu lädt auch Dr. Sunhild Galter ein, die an den Vorbereitungen beteiligt ist. Die Dozentin an der Fakultät für Philologie und Bühnenkünste bei der „Lucian Blaga“-Uni in Hermannstadt beschreibt im Gespräch mit Reiner Wilhelm, worauf es bei „Kaffee trinken für einen guten Zweck“ ankommt und wie viel Hilfe mit dem Erlös dieser Aktion geboten werden kann.
Das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) veranstaltete Ende Mai in Bukarest in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Bukarest eine Filmvorführung und eine Debatte mit dem Titel „Schaufenster Enkelgeneration“ über Sprache und Identität junger deutscher Menschen in Rumänien. Die Veranstaltung fand im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des Deutsch-Rumänischen Freundschaftsvertrags statt und wurde vom Kulturzentrum des Munizipiums Bukarest ARCUB unterstützt. Monica Strava von Radio Bukarest war dabei und berichtet.
Erlebniskonzert im Festsaal der Astrabibliothek Mit dem in Hermannstadt geborenen Bratschisten Marius Ungureanu als Ehrengast tourte das Kármán-Streicherquartett Ende Mai durch Rumänien. Die Konzerte fanden am 24. Mai im Șuțu-Palais in Bukarest, am 28. Mai…
Kurs- und Veranstaltungszentrum Kulturscheune in Holzmengen eröffnet Mit der Eröffnung der „Kulturscheune” als Kurs- und Veranstaltungszentrum auf dem Hof der Alten Mühle in Holzmengen wurde am 26. Mai der Abschluss des vom Kooperationsprogramm Schweiz-Rumänien kofinanzierte…
1. Auflage des „Street Food Festivals“ war sehr lecker Hamburger, Nudelbox, Paella, Chimichanga, Burrito und Hot Dog. Endlich gab es anderes in der Altstadt Hermannstadts zu essen außer Pizza, Döner und Brezeln. Das „Streetfood Festival“…
Der im Südosten Rumäniens gelegene Kurort Herkulesbad (rumänisch: Băile Herculane) ist für seine heilenden Thermalquellen schon seit der Zeit des Römischen Reiches bekannt. Die Existenz der Siedlung wird durch eine römische Inschrift aus dem Jahr 153 bezeugt. Im Mittelalter und während der Türkenzeit verlor das Herkulesbad an Bedeutung. Erst nachdem das Banat an Österreich fiel, wurden 1736 die Bäder wiedereröffnet. Die geschichtlichen Umwälzungen nach dem 1. Weltkrieg führten dazu, dass das Bad auf Rumänien zukam und dadurch bis Anfang der 1990er Jahre ebenfalls eine positive Entwicklung verzeichnete. Seitdem ist ein Teil der Kuranlagen, infolge mehrerer Faktoren, nicht mehr in Betrieb. Um dem Verfall ein Ende zu setzen, organisierte Anfang Juni das Bürgermeisteramt in der Ortschaft in Zusammenarbeit mit dem Verein der Ortschaften und der historischen Gebiete und Kunst in Rumänien, ( A.L.Z.I.A.R.) und der Kulturdirektion im Kreis Caraş-Severin ein Symposium mit dem Titel “Herkulesbad – Arkaden über Zeiten“. Das Demokratische Forum der Deutschen im Banater Bergland beteiligte sich mit zwei eigenen Ausstellungen am Ereignis, erfahren wir von Frau Elvira Slovik, Mitglied des Deutschen Forums in Reschitza, im Gespräch mit Helga Neustädter.
Diesmal wurde vom Großen Ring bis Răşinari und zurück gelaufen 3.200 Läufer, 21 Projekte und viele Tausende Spender: Der diesjährige Benefizlauf der Hermannstädter Gemeinschaftsstiftung (Fundaţia Comunitară Sibiu) war ein Erfolg. Bis zum 1. Juli kann…
Die Saxonia-Stiftung mit Sitz in Rosenau bei Kronstadt ist im sozialen und wirtschaftlichen Bereich tätig. Sie wurde 1992 von der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und dem Siebenbürgenforum gegründet. Geschäftsführer ist seit 2014 der selbstständige Unternmehmer und Maschinenbauingenieur Klaus-Harald Sifft. 2007 wurde der soziale Einsatz der Stiftung von der wirtschaftlichen Tätigkeit getrennt: die „Saxonia-Stiftung“ wirkt weiterhin im sozialen Bereich, die neugegründete Schwesterstiftung „Saxonia Transilvania“ wickelt die Projekte zur Förderung um mittelständischen Wirtschaftsbereich ab. Die Saxonia Stiftung betreut auch Patenschaftenprogramme von privaten Personen, die gezielte Personen betreffen. 2014 beauftragte das Siebenbürgenforum die Saxonia-Stiftung mit der Durchführung des Projekts für die Förderung der Lehrkräfte im deutschsprachigen Unterricht in den rumänischen Schulen, in denen Deutsch als Muttersprache angeboten wird. Die Stiftung verfügt in Rosenau auch über ein eigenes Gästehaus mit 18 Zimmern. Mit dem Geschäftsführer Klaus-Harald Sifft sprach Reiner Wilhelm.
Die Fotografin Georgia Ortner liebt markante Kontraste Zunächst als kleine Sammlung privat genutzter Fotografien gedacht, die vielleicht eine Handvoll Familienmitglieder und ihre besten Freunde kannten, nahm die Fotografie in Georgia Ortners Leben eine immer wichtiger…
Wenige Tage vor Abschluss der Fußballsaison ist Ripensia Temeswar der einzige Lichtblick im Banater Fußball. Trotz verbliebener Chancen auf den Klassenerhalt von ACS Poli Temeswar und Hoffnungen in der Relegation für UTA Arad, besteht durchaus die Möglichkeit, dass das Banat im kommenden Jahr gleich vier Zweitligisten, aber keinen einzigen Erstligaverein hat. In den entscheidenden Spielen der letzten Woche konnte UTA ihre Chance für den direkten Aufstieg ins Fußball-Oberhaus nicht wahrnehmen und ACS Poli wird seit Wochen Opfer vor allem der Mehrbelastung in den Pokalwettbewerben und kann unter Umständen gar direkt absteigen.
Der Mundartforscherin Anneliese Thudt zum 90. Geburtstag Die 1927 in Mühlbach geborene Mundartforscherin des Siebenbürgisch-Sächsischen, Anneliese Thudt, wird am 29. Mai 2017 neunzig Jahre alt. Nach dem Volksschulbesuch in Leschkirch (der aus Alzen stammende Vater…
Stadtpfarrer im Ruhestand Wolfgang Rehner war nicht nur ein Leben lang in Siebenbürgen beliebter Pfarrer der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Der ehemalige Stadtpfarrer in Hermannstadt und Sächsisch Regen, langjähriges Mitglied im Exekutivkomitee des Lutherischen Weltbundes, ist auch ein bekannter Theologe und Kenner der siebenbürgischen Geschichte. Wolfgang Rehner forscht auch heute noch weiter im Archiv der Landeskirche im Hermannstädter „Teutsch-Haus“, dem Begegnungs- und Kulturzentrum Friedrich Teutsch der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien. Er arbeitet im landeskirchlichen Zentralarchiv und lebt in Hermannstadt. Über die Bedeutung der Reformation bei den Siebenbürger Sachsen sprach Stpfr. i. R. Wolfgang Rehner mit Christa Richter, Mitarbeiterin der Sendung in deutscher Sprache beim öffentlich-rechtlichen Hörfunk Rumäniens RADIO ROMÂNIA in Bukarest.
Armin Petras stellt seine neueste Inszenierung vor: „Rug” von György Dragomán Zwei Kubikmeter Eis füllen ein niedriges Holzbecken, das in der Mitte der Bühne thront. Emma und ihre Großmutter lesen die Zukunft im imaginären Kaffeesatz….
Auszeichnung des Hermannstädter Theaterfestivals für Thomas Ostermeier Das größte Theaterfestival der Welt soll im vorigen Sommer, im Juni 2016, in Hermannstadt in Siebenbürgen stattgefunden haben. Theatergruppen aus aller Herren Länder waren angereist, um ihre beeindruckenden,…
Saxonia-Stiftung feierte ihr 25. Gründungsjubiläum in Rosenau 1990 standen ein evangelischer Pfarrer und ein Mathematiklehrer auf dem Mühlbacher Bahnhof ratlos vor einem Waggon eines Güterzuges. Man hatte sie verständigt, dass sie dort “Hilfsgüter für die…
Eine Lehrtherapeutin aus Österreich bildete Physio- und Psychotherapeuten im Temescher Reittherapiezentrum bei Ianova fort. Ursula Dietz kommt aus Innsbruck. Sie bildete in einem Workshop beim sozialen Verein HorsEmotion Therapeuten in der Behandlung von gehirngelähmten Kindern…
Lesung mit der ehemaligen Opernsängerin Elena Dumitrescu-Nentwig Zu ihrer dritten Lesung im Erasmus-Büchercafé in Hermannstadt begrüßte am Donnerstag der Vorwoche der Inhaber Jens Kielhorn die ehemalige Opernsängerin Elena Dumitrescu-Nentwig. Und plötzlich fingen die Zuhörerinnen und…
Erste Praktikantin beim Konsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt Beim Bilderbuchkino in der Bibliothek des Deutschen Kulturzentrums Hermannstadt las Mitte April die Studentin Maria Reckerth, die zu jener Zeit als erste Praktikantin am Konsulat der…


