Zu Besuch bei Professor Hansgeorg Roth im Dr. Carl Wolff-Altenheim „Das Lesen ist meine Beschäftigung, so lange ich es kann!” Herr Roth ist etwas spät zum Kaffeetrinken erschienen und sitzt allein am Tisch im Speisesaal….
Worschtkoschtprob erstmals im Banater Bergland Vergangenen Donnerstag veranstaltete die Redaktion der Banater Zeitung gemeinsam mit den Partnern Caritas Temeswar und dem Kulturhaus Bokschan das alljährige Redaktionsfest „Worschtkoschtprob“ zum ersten Mal im Banater Bergland und zwar…
An allen Abenden der vergangenen Wochenenden gingen Hunderttausende auf die Straße – in Rumänien: Seit zwei Wochen halten nunschon die Proteste gegen die sozialdemokratische Regierung an, die in einer Art „Nacht-und-Nebel-Aktion“, unter anderem, Amtsmissbrauch von Politikern unter bestimmten Umständen straffrei stellen wollte – und das in einem Land, das einerseits seit zehn Jahren der EU angehört, in dem andererseits aber immer wieder spektakuläre Korruptionsfälle für Schlagzeilen sorgten. Die Proteste lassen die zahlreichen deutschen Investoren, die in Rumänien ein Unternehmen gegründet haben, nicht unberührt. Wir besuchten ein Treffen des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat, bei dem Dragoş Anastasiu von der Deutsch-Rumänischen IHK in Bukarest als Gast anwesend war.
Es gibt Namen von Architekten und Baumeister, die Temeswar geprägt haben: Einer dieser Namen ist Kremmer, wobei er sich sowohl auf den Vater als auch auf den Sohn bezieht. Josef Kremmer Junior und Senior haben das Stadtbild mit einigen Schmuckstücken an Bauwerken grundlegend verschönert.
Gestern sind 75 Jahre seit dem Ableben des Architekten und Baumeisters Josef Kremmer Jun. verstrichen, Grund um sich an die Bauwerke, die die zwei Generationen hinterlassen haben, zu erinnern.
Der erste Arbeitstag dieses Jahres überraschte die Fußgänger auf der Allee vor dem Katharinentor/Poarta Ecaterinei in Kronstadt/Braşov mit einer ausgefallenen Ausstellung: Auf den Metallrahmen, welche gewöhnlich die Schautafeln mit Vergrößerungen alter Fotos tragen, waren mit Klebeband Kartontafeln im A3-Format befestigt. Und deren Inhalt hatte es in sich: Im Vorbeigehen konnten die Passanten eine höchst eigenartige Version der Geschichten über den bekanntesten Vampir der Welt erfahren.
Die Rocker von Riff stellten neues Album vor Wir schreiben das Jahr 1970: Gambia wird Republik; die Rote Armee Fraktion wird gegründet; Fidschi erhält die Unabhängigkeit von Großbritannien; das letzte Beatles-Album „Let It Be“ wird…
Vor zwei Jahren stand Europa unter Schock: Zwei Dschihadisten hatten die Redaktion der bekannten Pariser Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ gestürmt und elf Menschen getötet. Einer der prominenten Karikaturisten, die dabei ums Leben gekommen sind, war Georges Wolinski.
Maryse Wolinski, seine Frau, hat diese Tragödie in einem Band verarbeitet, der nun auch in rumänischer Sprache erschienen ist.
Ein Einstand mit einem Treffer, um dann vom Platz gestellt zu werden, das ist nicht alltäglich. Wenn es gleich zwei Spielern in ein und derselben Partie widerfährt, dann grenzt es schon an Kuriosa. Beim 1:1 zwischen CFR Klausenburg und Steaua Bukarest traf zunächst Steaua-Neuzugang Denis Alibec und wurde dann vom Platz gestellt, wenige Minuten später tat es ihm Ciprian Deac in allen Belangen gleich. Deac war in diesem Winter aus Kasachstan zu dem Verein zurückgekehrt, bei dem er die größten Erfolge seiner Karriere geschrieben hat.
Es wurde schon oft gesagt und in allen Aspekten erläutert, doch aus der Sicht der Erben, der Nachfolgergeneration des heutigen modernen Banats, kann es zweifellos nicht oft genug geschehen: Die zehnte Auflage des Banater Kalenders vom deutschen Banat Verlag Erding widmet demnach einen Großteil seines 312 Seiten fassenden Jahrbuchs 2017 der für die Geschichte und die Geschicke des Landstrichs zwischen Marosch und Donau entscheidenden Ereignisse des 18. Jahrhunderts, der Gründergeneration und dem „Großen Schwabenzug“, der deutschen Ansiedlung.
Streiflichter vom Stationenweg Hermannstadt zum 500. Reformationsjubiläum Die Schweizer Theologin und Philosophin Christina Aus der Au sagte „Theologie muss gesellschaftsrelevant sein”, Rumäniens Botschafter in Berlin, Emil Hurezeanu, die Reformation habe die Kirche auf den Boden…
Die Beijing Dance Academy auf der Bühne des Radu Stanca-Nationaltheaters Wie vielfältig die chinesische Tanztradition ist, konnten die Zuschauer im ausverkauften Saal des Radu Stanca-Nationaltheaters im Januar mit eigenen Augen sehen: Zu fesselnder Volksmusik zeigten junge…
Die PSD-ALDE-Regierung hat am Dienstagabend ihre umstrittenen Änderungen des Strafgesetzbuches per Eilverordnung verabschiedet und ihre Begnadigungspläne in einer Gesetzesinitiative gebündelt.
Die Verabschiedung der beiden Verordnungen, gegen die in den letzten Tagen Zehntausende Menschen Sturm gelaufen waren, erfolgte in einer Nacht- und Nebelaktion.
Das vierte Mal in Folge hat sich der Zuzug der Spätaussiedler und ihrer Familienangehörigen in die Bundesrepublik Deutschland erhöht.
Diese Entwicklung führt insbesondere auf das Zehnte Gesetz zur Änderung des Bundesvertriebenengesetzes zurück, das am 14.9.2013 in Kraft getreten ist.
So ist z.B. das Erfordernis der gemeinsamen Aussiedlung entfallen.
Innenstadt, Mitte Januar, ein früher Nachmittag, klirrende Kälte. Minus 10 Grad, gefühlt wie minus 17. So zumindest die Iphone-Wetterapp. Menschenleer sind die Straßen rund um den Freiheitsplatz, in der Straßenbahnhaltestelle vor der schicken Cafeneaua Verde zwei ältere Herren, ein paar frierende Schulkinder. Im Café wird bei Bruschettas und Pfefferminztee heiß debattiert, ob die Stadt sicher sei, ob die Straßenkriminalität mit dem westeuropäischen Durchschnitt zu vergleichen ist, ob Minderheiten, auch sexuellen, mit Offenheit begegnet wird, ob die politische Korrektheit auch hier deutsche Maßstäbe erreicht. Wohl kaum, aber die Stadt ist sicher, offen ist man schon, auf jeden Fall aufgeschlossener als vor einem oder zwei Jahrzehnten. Den Besuchern präsentiert sich eine von den Mentalitäten her gesehen relativ offene Stadt, für mittel- und osteuropäische Verhältnisse eher liberale Gesellschaft, die jedoch an Grenzen stoßt. Denn Temeswar/Timi{oara, eine der Kulturhauptstädte Europas im Jahre 2021, ist nicht mehr die Stadt, die sie gern einmal war, von einem tatsächlichen Multikulturalismus kann wohl nicht mehr gesprochen werden.
Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Mal der Anschlag von Martin Luthers 95 Thesen an der Schlosskirche zu Wittenberg. Dieses Reformationsjubiläum wird weltweit gefeiert. „Während in früheren Jahrhunderten Reformationsjubiläen national und in konfessioneller Abgrenzung begangen wurden, soll das kommende Reformationsjubiläum von Offenheit, Freiheit und Ökumene geprägt sein. 2017 feiern wir nicht einfach nur 500 Jahre Reformation, sondern erinnern auch daran, welche Rolle die Reformation bei der Entstehung der Moderne gespielt hat. So werden jene Impulse der Reformation in den Fokus gerückt, deren Auswirkungen bis in unsere heutige Zeit reichen. Denn das, was von Wittenberg im 16. Jahrhundert ausging, veränderte Deutschland, Europa und die Welt“, heißt es von Seiten der Evangelischen Kirche in Deutschland. Bevor am kommenden Samstag, dem 28. Januar, die erste große Veranstaltung des Jubiläumsjahres in Hermannstadt stattfindet, beantwortete Pfarrerin Dr. Elfriede Dörr, die Leiterin für Ökumene und Fortbildung der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und Beauftragte für das Reformationsjubiläum, ADZ-Redakteur Michael Mundt Fragen zu den geplanten Vorhaben.
Zum Tod von Hedwig Brenner aus Czernowitz Plötzlich gestorben ist am Montag, dem 23. Januar d. J., die Czernowitzer Autorin Hedwig Brenner, die noch im Dezember 2016 den sechsten Band ihres „unkonventionellen Lexikons“ über jüdische…
Eine Albtraumreise in das Jahr 1941 Am 29. und 30. September 1941 fand in Babi Jar/Altweiberschlucht in der Ukraine ein Massaker der brutalsten Art an jüdischen Bürgerinnen und Bürgern statt. 75 Jahre danach fand vor…
Seit dem 9. Januar dieses Jahres leitet Cord Meier-Klodt die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien. Am 10. Januar absolvierte er seinen Antrittsbesuch bei Außenminister Teodor Meleșcanu, der ihm die Akkreditierungsurkunde überreichte. Botschafter Cord Meier-Klodt lud am Mittwoch, den 25. Januar, zu einer Pressekonferenz beim Sitz der Botschaft in Bukarest ein, um sich den rumänischen Medien vorzustellen. Monica Strava von Radio Bukarest berichtet.
Streiflichter von der Ferien-Messe in Wien Kennen Sie das auch mit der Qual der Wahl? Soll man den öffentlichen Bus nehmen oder fährt man – seinem Körper zuliebe – doch mit dem Fahrrad? Soll ich…
Die Geschäftsidee kam Viorel Creţu aus Kronstadt/Braşov vor einem Jahr, als ihm während seines Aufenthalts in Spanien die Brieftasche mit dem gesamten Inhalt entwendet wurde. Über die Lässigkeit der Botschaftsbeamten verärgert, welche die Ausstellung seines Ausweises und des Reisepasses auf die lange Bank schoben, sann Viorel Creţu über die technischen Möglichkeiten nach, das Verschieben oder ungewollte Bewegen von Brieftaschen sofort zu melden.
Hundert Jahre seit der Geburt des Schriftstellers und Literaturprofessors Noch bevor Georg Scherg (*19. Januar 1917, Kronstadt/ Braşov, †20. Dezember 2002, Bodels-hausen bei Tübingen) für zwei Jahrzehnte in Hermann-stadt ansässig wurde, um hier als Lehrkraft…


