1935 ließ Oberth seine erste Flüssigkeitsrakete steigen Um der 85 Jahre zu gedenken, seit Professor Hermann Oberth (1894-1989) im Jahr 1935 in Mediasch an der Fliegerschule seine erste Flüssigkeitsrakete hatte steigen lassen, hat der Mediascher…
In Heltau wird an der Freilegung eines 800 Jahre alten Freskos gearbeitet Eine Überraschung folgt der anderen in der romanischen Basilika in der Heltauer Kirchenburg. Die größte Überraschung, die von den Archäologen und Restaurateuren gelüftet…
Erinnerungskultur wachhalten Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai 2020 äußert sich der Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius: Weiterlesen……
Rigorose Ausgangssperren und Isolierungsmaßnahmen des Arztes Johannes Salzmann / Von Robert OFFNER Soziale Distanzierung widerspricht der Werteordnung und dem Lebensstil des Bürgertums zu Beginn des 21. Jahrhunderts, wie wir die Coronavirus-bedingte Stilllegung (Shutdown) derzeit erleben…
Die Gründer hießen u.a. Adamo, Gugewitz und Jubitzitz Man schrieb den 17. Oktober 1716, als die geschlagenen Türken aus der von Prinz Eugen von Savoyen zurückeroberten Festung Temeswar auszogen. Das 164 Jahre dauernde Türkenjoch (1552-1716)…
Zur Zeit des Kommunismus wurde der 1. Mai, der Internationale Tag der Arbeit, immer groß gefeiert. Alle Werktätigen mussten am grandiosen Aufmarsch vor den Politbonzen teilnehmen. Aber es gab auch Ausnahmen. Der begeisterte Wanderer und Fotograf Cristian Sencovici schaffte es an diesem Tag, seinen eigenen Weg zu gehen. Statt an den Aufmärschen teilzunehmen, wanderte er lieber in den Bergen. Daran erinnert er sich nun im folgenden Gespräch unserer Mitarbeiterin Christa Richter.
Es war und ist kein im Banat oder in der Westzone bedeutender Ort, nicht mal eine typische Banater Großgemeinde, wie die reichen und bevölkerungsstarken Ortschaften der Banater Heide, oder der Heimatort großer Dorfsöhne, wie das…
Beitrag aus dem Agnethler Wochenblatt vom 25. Februar 1922 Über Ersuchen hat Herr Dr. Julius Oberth, Direktor des Schäßburger Komitatsspitales dem Großkokler Boten über obige Frage einen Aufsatz zur Verfügung gestellt, den wir auch…
Wer spricht heute in Hermannstadt noch „Kucheldeutsch“? In Zeiten, in denen die Listen der vom Aussterben bedrohten oder bereits ausgestorbenen Pflanzen, Tiere, Völker, Sprachen immer länger werden, ist an ein Idiom zu erinnern, dass so…
Archäologen gaben Ergebnisse ihrer Forschungen bekannt Wo Archäologen am Werk sind, kommen immer große Geheimnisse zum Vorschein. So geschehen im Heltauer Kultursalon am Mittwochabend, dem 26. Februar, wo die Archäologin Dr. Maria Crângaci Țiplic vom…
Zur Konferenzdebatte „Die Deutschen in Bessarabien und der Dobrudscha“ vom 13. Februar im Bukarester Kulturhaus „Friedrich Schiller“ waren zwei Historiker als Sprecher eingeladen: Dr. Alin Spânu von der Universität Bukarest und Oberrat Dr. Florian Banu, vom Nationalrat für das Studium der Sicherheitsarchive, C. N. S. A. S. Dem Publikum bot sich damit die Möglichkeit, fundierte Eckdaten über die Geschichte der Bessarabiendeutschen und Dobrudschadeutschen vermittelt zu bekommen. Dr. Klaus Fabritius, der Vorsitzende des DFDR-Regionalforums Altreich, bezeichnete die Veranstaltung als Herzensanliegen für das Jahr 2020: ein Zeichen zum Gedenken an die 80 Jahre seit der im Herbst 1940 erfolgten Umsiedlung der Dobrudschadeutschen in das Deutsche Reich und an die 75. Jährung des Beginns der Russlanddeportation Rumäniendeutscher im Januar 1945. Auf diesen Anlass war auch die musikalische Begleitung im Schiller-Haus abgestimmt, mit dem Blasorchester „Karpaten-Show“ unter der Leitung von Hans Groza. Gedanken zur Geschichte und Gegenwart der Deutschen in der Dobrudscha begleiten Sie im folgenden Interview, das Dr. Fabritius unserem Kollegen Reiner Wilhelm gewährte.
Der Berliner Sebastian Bethge gehört zu den wenigen Handwerkermeistern, dem die siebenbürgischen Kirchenburgen nicht nur am Herz liegen, sondern der alles tut, diese einmaligen Baudenkmäler vor dem Verfall zu retten. Als er vor 15 Jahren im Alleingang beschloss, die malerische Kirchenburg in Trappold zu reparieren, traute ihm das kaum jemand zu.
Ungefähr 75.000 Deutsche wurden 1945 als Kriegswiedergutmachung in die ehemalige Sowjetunion verschleppt – davon kehrten nur 20 Prozent wieder heim. Heute leben nur noch ungefähr 180 ehemalige Russlandverschleppte in Rumänien, ließ der Vorsitzende des Demokratischen…
5 Jahre gehofft und gebetet. Russlanddeportierter Ignaz Bernhard Fischer erinnert sich.
In diesen Tagen jährt sich zum 75. Mal die Deportation der Rumäniendeutschen in die Arbeitslager der damaligen Sowjetunion. Anfang Januar 1945 hatten die Sowjets die rumänische Regierung aufgefordert, die arbeitsfähigen deutschstämmigen Bürger zur Zwangsarbeit auszuliefern….
Probstdorf, rumänisch Stejăriş, liegt im Kreis Hermannstadt. Der deutsche Name führt darauf zurück, dass der Ort ursprünglich der Propstei in Hermannstadt gehörte. Probstdorf wurde über viele Jahrhunderte von den Siebenbürger Sachsen geprägt. Heute leben überwiegend Rumänen und Roma im Dorf und nur noch wenige Sachsen. Ein Beitrag unserer Mitarbeiterin Krisztina Molnár
Zur Konferenz ,,Grenzen überschreiten. 500 Jahre Reformation in Siebenbürgen“ Luther oder Melanchthon? Wittenbergisch oder nicht? Confesia Augustana invariata oder variata? Evangelisch, reformiert oder unitarisch? Die verschiedenen Wege und Weisen der Reformation in Siebenbürgen im 16….
26. Arbeitstreffen der Stadtgeschichte-Kommission Die Kost der Mönche im Mittelalter bestand hauptsächlich aus Brot und Wein. Victualia (Luxuslebensmittel) wie Olivenöl, Feigen, Indianerstück (Truthahn) usw. gehörten zu den Gerichten, die bei der Präsentation eines sächsischen Pfarrers…
Es ist 100 Jahre her, seitdem sich die Banater Schwaben für den Anschluss ihres Siedlungsgebietes an das Königreich Rumänien ausgesprochen haben. Dies geschah im Kontext des Zerfalls der Donaumonarchie nach dem Ende des Ersten Weltkrieges….
Archäologen finden Gräber aus dem 19. Jahrhundert im Lazarettviertel Ein Gräberfeld wurde auf dem Gelände der ehemaligen Balanța-Fabrik im Lazarettviertel von Hermannstadt entdeckt. Die Archäologen des Brukenthalmuseums, die vom Kulturministerium autorisiert wurden, um hier Ausgrabungsarbeiten…
Großpold (rum.: Apoldu de Sus) liegt zwischen Mühlbach und Hermannstadt. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden in Großpold aus dem Alpenraum vertriebene, protestantische Landler angesiedelt, deren Mundart und Tracht sich neben jenen der Siebenbürger Sachsen bis in die Gegenwart erhalten haben. Heute besteht die Kirchengemeinde aus knapp fünfzig Seelen. Elisabeth Pavel ist Grundschullehrerin in Großpold, mit ihr sprach Krisztina Molnár.
Sanierungsarbeiten an der Hermannstädter Synagoge abgeschlossen ,,Heute zählt die jüdische Gemeinde in Hermannstadt nur noch 50 Mitglieder, jedoch ist dieses beeindruckende Denkmal weiterhin ein Wahrzeichen für all das, was jüdische Religion, Tradition und jüdisches Leben…
Bis Ende September noch ist die Ausstellung der Künstlerin Sieglinde Bottesch Transsylvania Mythologica in der Bukarester Evangelischen Kirche zu sehen. Die Ausstellung zeigt Siebenbürgisch-sächsische Sagen in Bildern. Hören Sie zu diesem Thema ein Interview mit Stadtpfarrer Dr. Daniel Zikeli. Das Gespräch wurde von unserer Kollegin Cristina Stoica aufgezeichnet.
Mauritius Hieronymus von Kimakowicz – 170 Jahre seit seiner Geburt / Von Erika SCHNEIDER Der Name Mauritius Hieronymus v. Kimakowicz – unter seinen Hermannstädter Zeitgenossen eher als Moritz v. Kimakowicz bekannt, ist in seiner Tätigkeit…
Die Ausstellung ”Die Macht der Gefühle” wurde von der Berliner Historikerin Ute Frevert und ihrer Tochter Bettina Frevert für die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet, Die Schau wählt eine emotionsgeschichtliche Perspektive auf die vergangenen 100 Jahre und regt dazu an, sich mit der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland auseinanderzusetzen. Dank des Goethe Institutes in Bukarest wird die Ausstellung auch in Rumänien zu sehen sein. Mit Bettina Frevert sprach unsere Mitarbeiterin Krisztina Molnar.
Mit über 400 Gemeindegliedern ist Schäßburg die größte Kirchengemeinde des gleichnamigen Kirchenbezirkes. Die regelmäßigen Gottesdienste der Gemeinde finden in der „Klosterkirche“ statt. Das Wahrzeichen der Stadt ist jedoch die Schäßburger Bergkirche, die weithin sichtbar auf dem Plateau des Schulbergs steht. Ihr hohes gotisches Dach ist von einem spitzen Glockentürmchen gekrönt. Bis zur Reformation in Siebenbürgen stand sie unter dem Patrozinium des Nikolaus von Myra. Heute werden hier wertvolle sakrale Kunstgegenstände aus Siebenbürgen beherbergt. Gemeindekurator Dieter Zikeli führt jeden Sommer die Gäste von nah und fern durch die schöne Bergkirche. Monica Strava traf ihn Ende August in Schäßburg und durfte sich einer spannenden Kirchenführung erfreuen.
Über die Geschichte lernen wir gewöhnlich aus Büchern und Dokumentarfilmen. Und darin werden die Fakten nicht selten, gemäß der jeweiligen politischen Orientierung beleuchtet. Die akkurate, unparteische Darstellung hat darunter zu leiden. Manchmal haben wir aber…
Vor genau 100 Jahren, zu Pfingsten 1919, wurde der Verband der Deutschen in Großrumänien in Hermannstadt gegründet. Wie kam es dazu? Auf Anregung von Vertretern der Buchenlanddeutschen, die sich schon im November 1918 für die…
Emil Sigerus zum 165. Geburtstag gewidmete Veranstaltung im Freilichtmuseum Den Geburtstag des Volkskundlers Emil Sigerus (1854-1947) nahm am Dienstag, den 19. Februar, das Emil Sigerus-Museum für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde, eine Abteilung des ASTRA-Museums, zum Anlass, um…
180 Jahre Hermannstädter Musikverein, 70 Jahre Hermannstädter Staatsphilharmonie „Hermannstadt kann man mit Recht eine musikalische Stadt nennen, denn in jedem Hause ist gewiss jemand, der wenigstens ein Instrument zu spielen weiß“, schrieb 1828 ein Wiener…
Tagung zur Beitrittserklärung der Siebenbürger Sachsen vom 8. Januar 1919 Unter dem Titel „100 Jahre seit der Beitrittserklärung der Siebenbürger Sachsen zur Vereinigung mit Rumänien“ veranstalteten das Demokratische Forum der Deutschen in Rumänien und die…


